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«Jetzt spiele ich für Davos und das Ziel ist ganz sicher zu gewinnen»

«Jetzt spiele ich für Davos und das Ziel ist ganz sicher zu gewinnen»

Der HC Davos tritt heute Dienstag auswärts gegen den Leader EV Zug an. Für Jesse Zgraggen, der von Zug an den HC Davos ausgeliehen wurde, eine spezielle Begegnung.

Rinaldo
Krättli
vor 2 Wochen in
Eishockey
SCHWEIZ EISHOCKEY DAVOS LUGANO
Jesse Zgraggen bestreitet sein zweites Spiel für Davos ausgerechnet gegen seinen EX-Verein.
KEYSTONE/CHRISTIAN MERZ

Noch keine Woche ist es her, als Jesse Zgraggen im Dress des EV Zugs eine der wenigen Niederlagen dieser Saison miterleben musste. Dies gegen den HC Davos, der seinerseits die wohl beste Leistung der Saison zeigte. 3:2 siegten die Bündner kurz vor Jahresende gegen den Leader aus der Innerschweiz. Jesse Zgraggen lief damals, ohne es zu wissen, zum letzten Mal für Zug auf.

Nur sechs Tage später ist Zgraggens sportliche Realität eine komplett neue. In den Farben des HC Davos tritt er heute Dienstagabend ausgerechnet gegen seinen Ex-Verein an, wobei Zgraggen immer noch den Zugern gehört, aber an Davos ausgeliehen wurde. Für Zgraggen, der bereits gegen Lugano eine Partie mit seinen neuen Teamkameraden des HCD bestritten hat, eine besondere Situation. «Jetzt bin ich hier und spiele für Davos und das Ziel ist ganz sicher zu gewinnen.»

Spezielle Partie: Jesse Zgraggen bestreitet sein zweites Spiel für Davos ausgerechnet gegen seine Ex-Kollegen des EVZ.

Von der vierten in die erste Linie

Jesse Zgraggen war überrascht, dass er bereits gegen den HC Lugano zum Einsatz kam, wie er sagt. Erst am Abend davor habe er erfahren, dass er nach Davos ausgeliehen werde. Am nächsten Morgen bestritt er ein Warm-up in Davos und wenige Stunden später stand er bereits im Aufgebot. Und schon in seinem ersten Spiel erhielt Zgraggen viel Verantwortung. Er bildete über weite Strecken des Spiels mit Magnus Nygren ein Verteidigerpaar. Von der vierten Linie beim EVZ, schaffte er es also innert Kürze in die erste Linie beim HCD. Sein Partner Nygren habe es ihm leicht gemacht, wie er im Interview nach dem Lugano-Match erzählte.

Jesse Zgraggen erhielt an der Seite von Magnus Nygren viel Eiszeit.

Am Ende konnte auch Zgraggen die 1:3 Niederlage gegen Lugano nicht abwenden. Mit 18 Minuten Eiszeit war er aber bereits im ersten Spiel für den HCD eine wichtige Figur im Aufgebot. Mit Magnus Nygren, der sage und schreibe 29 Minuten Eiszeit hatte, und Sven Jung, hatten nur zwei Verteidiger mehr Eiszeit als Zgraggen.

Ausgangslage

Die Favoritenrolle liegt trotz des letzten HCD-Sieges gegen Zug bei den Innerschweizern. 19 Punkte beträgt der Vorsprung der Zuger auf den HC Davos, dies bei einem Spiel weniger. Und die Zuger dürften nach der letzten Niederlage gegen Davos besonders motiviert sein. Davos braucht sich indes nicht zu verstecken. Seit Weihnachten zeigt sich der HCD insbesondere in der Defensive viel stabiler. Bereits fünf Mal hintereinander hat man nicht mehr als drei Tore kassiert. Auch die drei Siege aus den letzten fünf Spielen beweisen die Aufwärtstendenz des Rekordmeisters.

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