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Lausanne bezwingt Zug nach 1:3-Rückstand

Lausanne bezwingt Zug nach 1:3-Rückstand

Lausanne bleibt zuhause eine Macht. 24 Stunden nach dem 1:4 in Zug revanchieren sich die Waadtländer zu Hause mit einem 4:3-Erfolg nach Penaltyschiessen. Bern verliert auch gegen die Lakers.

Agentur
sda
vor 2 Monaten in
Eishockey
Joel Genazzi liess dem Zuger Goalie Leonardo Genoni im Penaltyschiessen keine Chance
Joel Genazzi liess dem Zuger Goalie Leonardo Genoni im Penaltyschiessen keine Chance
KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Lange sah es nicht danach aus, als könnte Lausanne im neunten Heimspiel der Saison den achten Sieg einfahren. Auch weil Zug von zwei Eigentoren der Lausanner profitierte, führten die Gäste im Spitzenspiel bis zur Mitte des Schlussdrittels mit 3:1. Doch dann retteten die beiden Nationalverteidiger Lukas Frick und Joël Genazzi den LHC mit ihren Powerplay-Toren doch noch in die Verlängerung. Das 3:3 durch Genazzi fiel erst 29 Sekunden vor Ablauf der regulären Spielzeit.

Im Penaltyschiessen trafen Christoph Bertschy und erneut Genazzi für Lausanne, bei den Zugern hingegen reüssierte nur Ryan McLeod.

Die Zuger wurden für einmal ihrem Ruf als stärkstes Auswärtsteam der Liga nicht gerecht und kassierten die zweite Niederlage auf fremdem Eis in der laufenden Meisterschaft. Statt mit einem Dreipunktesieg Fribourg-Gottéron an der Tabellenspitze abzulösen, mussten sich die Zentralschweizer wieder von Lausanne überholen lassen. Nach Verlustpunkten führt der EVZ die Rangliste jedoch nach wie vor an.

Lakers mit historischem Sieg in Bern

Der SC Bern kommt auch unter Jungtrainer Mario Kogler nicht richtig in die Gänge. Im Duell zweier kriselnder Teams mussten sich die Berner gegen die Rapperswil-Jona Lakers 1:2 nach Penaltyschiessen geschlagen geben.

Der SCB zündete auch im fünften Spiel nach der Entlassung von Don Nachbaur kein offensives Feuerwerk. Zwei Tage nach dem 3:0 im Cup-Viertelfinal beim unterklassigen Titelverteidiger Ajoie erlebten die Berner in der Meisterschaft einen weiteren Dämpfer.

Dabei fehlten dem SCB lediglich 95 Sekunden zum Sieg. Dominik Egli rettete die Lakers mit seinem Tor bei 6 gegen 4 Feldspieler in die Verlängerung. Gaëtan Haas hatte die Berner in der 33. Minute in Führung gebracht. Der NHL-Stürmer, der seine (vorläufige) Dernière im SCB-Dress gab und ins Trainingscamp nach Edmonton zurückkehrt, profitierte von einem kapitalen Fehlpass von Lakers-Verteidiger Leandro Profico.

Matchwinner für die zuletzt fünf Spiele sieglosen Gäste war Lukas Lhotak, der mit dem 26. Penalty für die Entscheidung verantwortlich zeichnete. Lakers-Goalie Melvin Nyffeler parierte an seinem 26. Geburtstag den letzten Versuch von Haas.

Während der SCB im vierten Meisterschaftspiel unter Kogler zum dritten Mal in Folge verlor, feierte Rapperswil-Jona in der Hauptstadt nach zuletzt elf Niederlage in Folge einen historischen Sieg. Zuletzt traten die Lakers am 25. September 2012 (3:1) die Heimreise aus Bern als Sieger an.

Telegramme:

Lausanne - Zug 4:3 (0:1, 1:0, 2:2, 0:0) n.P.

0 Zuschauer. - SR Wiegand/Urban (AUT), Schlegel/Steenstra (CAN). - Tore: 6. Simion (Alatalo, McLeod) 0:1. 30. Malgin (Gibbons, Hudon) 1:1. 42. Kovar (Hofmann, Simion) 1:2. 46. Kovar (Hofmann, Alatalo/Powerplaytor) 1:3. 50. Frick (Genazzi, Bertschy/Powerplaytor) 2:3. 60. (59:31) Genazzi (Barberio, Malgin/Powerplaytor) 3:3 (ohne Torhüter). - Penaltyschiessen: Bertschy 1:0, Senteler -; Malgin -, Martschini -; Hudon -, Kovar -; Genazzi 2:0, McLeod 2:1; Gibbons -, Klingberg -. - Strafen: 8mal 2 Minuten gegen Lausanne, 9mal 2 Minuten gegen Zug. - PostFinance-Topskorer: Malgin; Kovar.

Lausanne: Boltshauser; Genazzi, Barberio; Heldner, Frick; Grossmann, Marti; Krueger, Antonietti; Gibbons, Malgin, Hudon; Bertschy, Jäger, Kenins; Leone, Jooris, Almond; Bozon, Emmerton, Douay.

Zug: Genoni; Diaz, Geisser; Cadonau, Alatalo; Schlumpf, Stadler; Leuenberger, Gross; Martschini, Kovar, Zehnder; Klingberg, Senteler, Thorell; Simion, McLeod, Hofmann; Thürkauf, Albrecht, Bachofner.

Bemerkungen: Lausanne ohne Maillard (verletzt) und Conacher (überzähliger Ausländer), Zug ohne Zgraggen (gesperrt). Lausanne von 58:19 bis 59:31 ohne Torhüter.

Bern - Rapperswil-Jona Lakers 1:2 (0:0, 1:0, 0:1, 0:0) n.P.

0 Zuschauer. - SR Stricker/Hürlimann, Progin/Wolf. - Tore: 33. Haas 1:0. 59. Egli (Cervenka, Rowe/Powerplaytor) 1:1 (ohne Torhüter). - Penaltyschiessen: Pestoni -, Randegger 0:1; Brithén -, Cervenka 0:2; Haas 1:2, Rowe -; Untersander -, Moses -; Praplan 2:2, Clark -; Cervenka -, Jeffrey -; Profico -, Haas -; Randegger 2:3, Andersson 3:3; Wick -, Scherwey -; Eggenberger -, Praplan -; Schweri 3:4, Bader 4:4; Schweri -, Bader -; Lhotak 4:5, Haas -. - Strafen: je 3mal 2 Minuten. - PostFinance-Topskorer: Jeffrey; Cervenka.

Bern: Wüthrich; Untersander, Henauer; Burren, Blum; Andersson, Beat Gerber; Thiry; Praplan, Brithén, Moser; Thierry Bader, Jeffrey, Pestoni; Scherwey, Haas, Jeremi Gerber; Berger, Neuenschwander, Sciaroni; Heim.

Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Profico, Jelovac; Sataric, Maier; Vukovic, Egli; Randegger; Lehmann, Rowe, Eggenberger; Clark, Cervenka, Moses; Wick, Dünner, Lhotak; Forrer, Ness, Schweri; Loosli.

Bemerkungen: Bern ohne Karhunen und Ruefenacht (beide verletzt), Rapperswil-Jona Lakers ohne Dufner und Payr (beide verletzt). Rapperswil-Jona Lakers von 58:05 bis 65:00 ohne Torhüter.

Rangliste:

Rangliste: 1. Fribourg-Gottéron 18/34 (55:50). 2. Lausanne 16/33 (49:35). 3. Zug 15/32 (50:37). 4. ZSC Lions 16/32 (56:45). 5. Genève-Servette 15/27 (47:34). 6. Lugano 12/20 (36:31). 7. Rapperswil-Jona Lakers 18/20 (46:52). 8. Ambri-Piotta 18/20 (41:57). 9. Biel 14/18 (46:46). 10. Davos 15/16 (52:61). 11. Bern 16/16 (33:43). 12. SCL Tigers 15/14 (29:49).

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