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SCB-Interimscoach Kogler startet mit Sieg

SCB-Interimscoach Kogler startet mit Sieg

Der SC Bern gewinnt das Duell der beiden quarantäne-geschädigten Klubs gegen Zug 2:1 nach Verlängerung. Der Schwede Ted Brithén sorgt 46 Sekunden vor Schluss für die Entscheidung.

Agentur
sda
vor 1 Monat in
Eishockey
Wieder einmal Grund zum Jubeln: der SC Bern
Wieder einmal Grund zum Jubeln: der SC Bern
KEYSTONE/ALEXANDRA WEY

Der SC Bern erkämpfte sich im ersten Spiel nach dem erzwungenen Rücktritt von Coach Don Nachbaur einen etwas glücklichen, aber mit viel Einsatz erdauerten Auswärtssieg beim Meisterschaftsfavoriten Zug. Ted Brithén sorgte in der letzten Minute der Verlängerung für das Happy-End und einen gelungenen Einstand des Interimstrainers Mario Kogler.

Die beiden Schwergewichte im Schweizer Eishockey konnten ihre fehlende Spielpraxis nicht kaschieren. Zug hatte sein letztes Spiel am 14., Bern am 17. November (beide gewannen dabei gegen Rapperswil-Jona), danach mussten sich beide in die Corona-Quarantäne begeben.

Es dauerte bis zur 19. Minute, ehe Simon Sterchi - direkt von der Strafbank kommend - den Führungstreffer für den SCB erzielte. Ausgerechnet Sterchi: Der ehemalige Langenthaler ist eigentlich an Swiss-League-Verein Visp ausgeliehen und kam zu seinem ersten Einsatz in der obersten Spielklasse. Noch länger dauerte es, ehe den Zugern zu Beginn des Schlussabschnitts durch Jan Kovar der Ausgleich gelang.

Eine starke Leistung zeigten die nominellen Ersatzgoalies Luca Hollenstein (Zug, 21 Paraden) und vor allem Philip Wüthrich (Bern, 37). Bereits am Freitag treffen die beiden Kontrahenten erneut aufeinander, diesmal in Bern.

Telegramm und Rangliste:

Zug - Bern 1:2 (0:1, 0:0, 1:0, 0:1) n.V.

50 Zuschauer. - SR Stolc (SVK)/Mollard, Schlegel/Steenstra (CAN). - Tore: 19. Sterchi 0:1. 43. Kovar (Langenegger) 1:1. 65. (64:14) Brithén (Haas) 1:2. - Strafen: 4mal 2 plus 10 Minuten (Schlumpf) gegen Zug, 6mal 2 plus 10 Minuten (Bader) gegen Bern. - PostFinance-Topskorer: Kovar; Jeffrey.

Zug: Hollenstein; Diaz, Geisser; Cadonau, Alatalo; Schlumpf, Stadler; Leuenberger, Gross; Allenspach, Kovar, Zehnder; Klingberg, Senteler, Thorell; Thürkauf, McLeod, Bachofner; Albrecht, Langenegger, Döpfner.

Bern: Philip Wüthrich; Untersander, Henauer; Thiry, Zryd; Andersson, Beat Gerber; Burren; Haas, Brithén, Moser; Scherwey, Jeffrey, Pestoni; Heim, Bader, Jeremi Gerber; Berger, Neuenschwander, Sciaroni; Sterchi.

Bemerkungen: Bern ohne Ruefenacht (verletzt).

Rangliste: 1. ZSC Lions 15/29. 2. Lausanne 12/28. 3. Fribourg-Gottéron 14/24. 4. Zug 11/23. 5. Genève-Servette 12/22. 6. Lugano 12/20. 7. Rapperswil-Jona Lakers 16/17. 8. Biel 12/15. 9. Bern 13/15. 10. Ambri-Piotta 14/14. 11. Davos 10/13. 12. SCL Tigers 11/8.

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