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Verloren im eigenen Körper

Verloren im eigenen Körper

Nach zwei Gehirnerschütterungen spricht Claude Paschoud erstmals öffentlich über seine lange Leidenszeit. «Ich fühlte mich manchmal, als schwebte ich in der Luft», sagt der 26-jährige HCD-Verteidiger – und erklärt, weshalb er derzeit mit Watte in den Ohren spielt.

Roman
Michel
vor 7 Monaten in
Eishockey

Mal waren es Kopfschmerzen. Mal nicht enden wollende Übelkeit. Mal Probleme mit dem Gleichgewicht. Meist aber war es alles zusammen, das den Alltag von Claude Paschoud zur Tortur machte. Über Wochen. Monate. «Oft fühlte ich mich schlecht, ohne zu wissen, was das Problem ist», sagt der Verteidiger des HC Davos. Es ist Montag, zwei Tage nach dem 2:5 gegen Servette. Für Paschoud das erste Heimspiel seit 350 Tagen. «Schön bist du wieder zurück», sagte ein Journalist nach dem Spiel beim Interview. «Ja, ich freue mich auch», antwortete Paschoud. Ein Lachen.

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