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Nur Arosa gewinnt

Die beiden Bündner MSL-Vertreter Arosa und Chur blicken mit unterschiedlichen Gemütslagen auf die Spiele vom Wochenende zurück. Während die Schanfigger siegten, musste Chur die zweite Saisonniederlage hinnehmen. Verkorkst verlief auch das erste Heimspiel von 1.-Ligist Prättigau-Herrschaft.

Südostschweiz
Montag, 28. September 2020, 08:16 Uhr Chur und Prättigau im Pech
Arosas Ramon Pfranger traf in drei Spielen bereits viermal ins gegnerische Gehäuse.
ARCHIVBILD PHILIPP BAER

EHC Seewen – EHC Arosa 1:2

Die Bündner Erfolgsmeldung zuerst: Der EHC Arosa hat im dritten MSL Spiel – auswärts gegen Seewen – zum zweiten Mal gewonnen. In der Tabelle hefteten sich die Schanfigger damit an die Fersen des noch verlustpunktlosen Leadergespanns Huttwil und Thun. Den Grundstein zum Sieg in Seewen legte das Team von Trainer Rolf Schrepfer im Mitteldrittel, als Joel Moser und Ramon Pfranger mit seinem bereits vierten Saisontor den EHC Arosa mit 2:0 in Führung brachten. Im Schlussabschnitt gelang es den Arosern, den Sieg über die Runden zu bringen.

EHC Dübendorf – EHC Chur 3:2

Weniger Glück hatte mit dem EHC Chur der zweite Bündner MSL-Vertreter in Dübendorf. Immerhin zeigte das Team von Trainer Tomas Tamfal vor 437 Zuschauern in der Kunsteisbahn «Im Chreis» Moral. Die Churer kämpften sich nach einem 0:3-Rückstand nach 50 Minuten noch einmal in die Partie zurück. Die Anschlusstreffer durch Claude Schnetzer und Jannik Canova dürften, wenn auch nicht für das Punktekonto dann doch wenigstens für die Moral, dennoch wertvoll gewesen sein.

HC Prättigau-Herrschaft – EC Wil 0:1

Mindestens ebenso bitter wie für die Churer kam eine Liga tiefer die Niederlage für den HC Prättigau-Herrschaft zustande. Nach der Startniederlage gegen Oberthurgau musste sich das Team von Trainer Dusan Halloun bei der Heimpremiere auch dem EC Wil geschlagen geben. Die Wiler bestraften in der Schlussphase das euphorische Anrennen des Heimteams, indem sie in der 57. Spielminute einen schnell vorgetragenen Konter mit dem goldenen Treffer krönten. Torschütze für die St. Galler war ausgerechnet Matteo Schärer, der zuvor noch mit einem Penalty am glänzend aufgelegten Prättigauer Schlussmann Sven Salis gescheitert war.

(krt)

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