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NHL-Wiederaufnahme per 1. August bestätigt

Die NHL soll nun am 1. August mit fünf Spielen ihren Betrieb wieder aufnehmen.

Agentur
sda
Samstag, 11. Juli 2020, 08:50 Uhr Eishockey
In der NHL soll nun definitiv am 1. August der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden, wenn auch ohne Zuschauer in Toronto und in Edmonton
In der NHL soll nun definitiv am 1. August der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden, wenn auch ohne Zuschauer in Toronto und in Edmonton
KEYSTONE/AP/Julio Cortez

Der Liga-Vorstand und die Mehrheit der Profis billigten einen am Montag von Liga und Spielergewerkschaft verabschiedeten Plan.

Die Edmonton Oilers sollen im Auftaktspiel gegen die Chicago Blackhawks antreten, ausserdem ist an gleicher Stelle die Partie zwischen den Calgary Flames und den Winnipeg Jets geplant. In Toronto sollen am gleichen Tag drei Begegnungen (Carolina - New York Rangers, New York Islanders - Florida Panthers und Pittsburgh Penguins - Montreal Canadiens) stattfinden, Zuschauer sind nicht zugelassen.

Wegen der zahlreichen Infektionen mit dem Coronavirus in den USA sollen die Teams in die beiden Spielorte in Kanada reisen. Zunächst gibt es eine Qualifikationsrunde, dann folgen Playoffs mit 24 Teams.

Am Montag werden die 24 Teams mit dem Mannschaftstraining beginnen. Am 26. Juli erfolgt dann die Anreise der Teams an die Spielorte Edmonton und Toronto.

Jede Delegation darf an Spielern, Betreuern und Funktionären maximal 52 Personen umfassen. Diese müssen sich 48 Stunden vor dem Beginn des Mannschaftstrainings und dann täglich auf Corona testen lassen. Während der Playoffs bekommen die Spieler Einzelzimmer, jedes Team hat im Hotel eine eigene Etage zur Verfügung. Sollte ein Spieler positiv getestet werden, muss er sich in Quarantäne begeben.

Der Final um den Stanley Cup in Edmonton soll am 22. September beginnen und spätestens am 4. Oktober enden. Die Conference-Finalserien sollen am 8. September starten.

Die Qualifikations-Paarungen für die Achtelfinals werden im Best-of-5-Format ausgetragen. In diesen spielen die Nashville Predators (mit Roman Josi und Yannick Weber) gegen die Arizona Coyotes, die Carolina Hurricanes (Nino Niederreiter) gegen die New York Rangers, die Minnesota Wild (Kevin Fiala) gegen die Vancouver Canucks, die Winnipeg Jets (Luca Sbisa) gegen die Calgary Flames, die Edmonton Oilers (Gaëtan Haas) gegen die Chicago Blackhawks, die Florida Panthers (Denis Malgin) gegen die New York Islanders, die Columbus Blue Jackets (Dean Kukan) gegen die Toronto Maple Leafs und die Pittsburgh Penguins gegen die Montreal Canadiens. Die Achtelfinals werden danach im gewohnten Best-of-7-Modus gespielt.

Die jeweils besten vier Teams im Osten und Westen stehen direkt in den Achtelfinals, spielen aber in drei Spielen gegen die anderen Mannschaften ihrer Conference um die Setzung in den Playoffs. Darunter sind die Washington Capitals mit dem Schweizer Verteidiger Jonas Siegenthaler.

Olympia-Unterbrüche geplant

Liga und Gewerkschaft einigten sich ausserdem auf eine vierjährige Verlängerung des derzeitigen Gehaltsabkommens, wie sie in ihrer gemeinsamen Erklärung mitteilten. Der ab 2022 gültige Vertrag soll bis September 2026 laufen.

Eingeplant sind zudem die Unterbrüche des Spielbetriebes für die Olympischen Spiele 2022 in Peking und 2026 in Mailand/Cortina d'Ampezzo. Allerdings muss über die Olympia-Teilnahme noch eine Einigung mit dem Weltverband beziehungsweise mit dem IOC erfolgen.

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