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Kleine Revolution im Schweizer Eishockey

An der ausserordentlichen Ligaversammlung der National League und Swiss League in der Berner Eishalle entscheiden die Klubs, dass nächste Saison einige gewichtige Änderungen zum tragen kommen.

Südostschweiz
Montag, 11. Mai 2020, 12:37 Uhr Eishockey
In den Schweizer Profiligen kommt es zu bedeutenden Änderungen.
KEYSTONE

Das Wichtigste in Kürze:

  • Nächste Saison gibt es keine Absteiger aus der National League und der Swiss League.
  • Aufstiege sind weiterhin möglich, entsprechend können die beiden höchsten Ligen 2021/22 auf 13 Teams aufgestockt werden.
  • Die Qualifikation umfasst neu 52 statt 50 Runden.

An einer ausserordentlichen Ligaversammlung haben am Montag in Bern Vertreter der National-League- und Swiss-League-Klubs getagt. Dabei wurde beschlossen, dass nächste Saison niemand absteigt. Gleichzeitig wurde bestimmt, dass man niemandem den Aufstieg vorenthalten will. Entsprechend können die National League und die Swiss League übernächste Saison auf je 13 Klubs aufgestockt werden.

Ausserdem qualifizieren sich zehn statt bislang acht Teams für die Playoffs. Dier Teams auf den Positionen 1 bis 6 sind direkt für die Viertelfinals qualifiziert. Die Teams auf den Positionen 7 bis 10 spielen in «Pre-Playoffs» die zwei restlichen Viertelfinal-Plätze aus.

Die Qualifikation in der National League soll 52 statt 50 Runden umfassen. Die zwei zusätzlichen Spieltage, die am 1. November und 14. Februar in den Spieldatenplan eingestreut werden, heissen «Solidaritätsrunden». Insbesondere diese zusätzlichen Runden basieren aber natürlich auf der Annahme, dass die Meisterschaft wie geplant im September oder spätestens im Oktober gestartet werden kann.

Die Eishockey-Ligen verfügen weiter über Alternativpläne, falls die Meisterschaft später gestartet werden kann. Die nächste Ligaversammlung findet am 17. Juni statt. (so/sda)

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