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Fällt Ambri gegen Davos dem Coronavirus zum Opfer?

Das Coronavirus beschäftigt derzeit auch das Schweizer Eishockey. In den letzten zwei Runden sind zwei Spiele im Tessin gefährdet – darunter die Partie Ambri-Piotta gegen den HC Davos.

Agentur
sda
Mittwoch, 26. Februar 2020, 14:15 Uhr Eishockey
Das Coronavirus beschäftigt das Schweizer Eishockey
Das Coronavirus beschäftigt das Schweizer Eishockey
KEYSTONE/MANUEL LOPEZ

Am Freitag und Samstag finden zwei Spiele der entscheidenden letzten zwei Runden im Kampf um die Playoff-Plätze im Tessin statt. Ob die Partie Ambri-Piotta gegen Davos am Freitag sowie das Derby Lugano - Ambri vom Samstag regulär ausgetragen werden können, ist noch ungewiss.

Die Klubs wurden von Seiten der National League über alle Eventualitäten informiert. Demnach könnten von den zuständigen Behörden Spielort-Verlegungen, Geisterspiele oder sogar Absagen veranlasst werden.

Die National League wollte allerdings gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA in erster Linie beschwichtigen. So heisst es in einer schriftlichen Stellungnahme: «Bisher hat das Coronavirus keinen Einfluss auf den Meisterschaftsbetrieb. Seitens National League und der Swiss League wird zurzeit in Absprache mit den Klubs, dem Medical Committee von Swiss Ice Hockey sowie den Behörden (BAG) die Eventualplanung für mögliche Szenarien rund um das Coronavirus erarbeitet. Wir sind darauf bedacht, nicht in unnötige Panik oder übermässigen Aktionismus zu verfallen. Gleichzeitig ist es uns aber natürlich wichtig, gut vorbereitet zu sein, sollte sich die Situation ändern. Wir beobachten und beurteilen die Lage laufend und halten uns dabei an die Vorgaben und Empfehlungen seitens des Bundesamt für Gesundheit.»

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