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Gottéron gegen Lausanne im Glück

Fribourg-Gottéron rollt das Feld weiter von hinten auf. 24 Stunden nach der schwachen Leistung in Ambri (1:3) besiegen die Freiburger Lausanne nach zweimaligem Rückstand mit 3:2 nach Verlängerung.

Agentur
sda
Samstag, 30. November 2019, 22:28 Uhr Eishockey
Mit Trainer Christian Dubé (links) und Berater Sean Simpson geht es für Freiburg aufwärts: 8 Siege aus den letzten 10 Runden
Mit Trainer Christian Dubé (links) und Berater Sean Simpson geht es für Freiburg aufwärts: 8 Siege aus den letzten 10 Runden
KEYSTONE/ADRIEN PERRITAZ

Gottéron kam auf glückhafte Art und Weise zum achten Sieg in den letzten zehn Runden. Lausanne dominierte den ersten und den dritten Abschnitt. Die Waadtländer führten während 26 Minuten. Am Ende liessen sie sich aber die Punkte klauen.

Eine unglückliche Rolle übernahm bei Lausanne Verteidiger Robin Grossmann. Er stand auf dem Eis und im Brennpunkt, als Lausanne in der 53. Minute in Unterzahl (!) zum 2:2 ausglich. Irgendwie landete der Puck via Grossmann und dem Rücken von Tobias Stephan im Netz. Der Ausgleichstreffer wurde David Desharnais zugeschrieben.

20 Sekunden vor Ablauf der regulären Spielzeit kassierte Grossmann eine Zweiminutenstrafe. Er hatte sich von Desharnais provozieren lassen. In der Verlängerung nützte Freiburg Grossmanns Strafe zum Siegtor in Überzahl durch Viktor Stalberg.

Telegramm:

Fribourg-Gottéron - Lausanne 3:2 (0:1, 1:0, 1:1, 1:0) n.V.

6500 Zuschauer (ausverkauft). - SR Borga/Hebeisen, Kehrli/Kovacs. - Tore: 15. Lindbohm (Jooris) 0:1. 39. Mottet (Desharnais) 1:1. 51. Vermin (Ausschlüsse Brodin; Traber) 1:2. 53. Desharnais (Ausschluss Brodin!) 2:2. 62. (61:33) Stalberg (Sprunger/Ausschluss Grossmann) 3:2. - Strafen: 5mal 2 plus 5 Minuten (Brodin) plus Spieldauer (Brodin) gegen Fribourg-Gottéron, 3mal 2 Minuten plus Spieldauer (Traber) gegen Lausanne. - PostFinance-Topskorer: Stalberg; Jeffrey.

Fribourg-Gottéron: Berra; Gunderson, Stalder; Kamerzin, Chavaillaz; Abplanalp, Marti; Gähler; Sprunger, Bykow, Stalberg; Brodin, Desharnais, Mottet; Rossi, Walser, Lhotak; Schmid, Schmutz, Marchon; Lauper.

Lausanne: Stephan; Heldner, Junland; Lindbohm, Frick; Genazzi, Grossmann; Nodari, Oejdemark; Bertschy, Jeffrey, Herren; Moy, Emmerton, Vermin; Traber, Jooris, Kenins; Roberts, Froidevaux, Leone.

Bemerkungen: Fribourg-Gottéron ohne Forrer, Furrer und Vauclair, Lausanne ohne Antonietti und Almond (alle verletzt). - Timeout Fribourg-Gottéron (60.).

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