×

Kommt «The Great One» an den Spengler Cup?

Wayne Gretzky hat von Hockey Canada das Angebot erhalten, das Team Canada am diesjährigen Spengler Cup zu coachen. Ob Gretzky zusagen wird, ist indes noch unklar.

Südostschweiz
Mittwoch, 13. November 2019, 08:59 Uhr Eishockey
Wayne Gretzky könnte in Davos als Trainer an die Bande zurückkehren.
KEYSTONE

Es wäre ein riesiger Coup für den Spengler Cup: Wayne Gretzky könnte während dem Traditionsturnier in der Altjahreswoche als Headcoach des Teams Canada amten. Wie das Newsportal «theathletic.com» berichtet, hat «The Great One» von General Manager Sean Burke das Angebot erhalten, die Kanadier am diesjährigen Spengler Cup zu coachen.

«Es ist eine Ehre für mich.»

Ob Gretzky, der als grösster Eishockeyspieler aller Zeiten gilt, das Angebot annehmen wird, ist indes noch unklar. «Es war eine schöne Überraschung, als mich Sean Burke angerufen hat», lässt sich Gretzky zitieren. Und weiter: «Ich habe mich bedankt und war aufgeregt. Das Team Canada ist speziell und der Spengler Cup ist das älteste Turnier, das wir kennen. Es ist eine Ehre für mich.»

Gleichzeitig äusserte Gretzky, der letztmals in der Saison 2008/09 (Phoenix Coyotes) auf höchster Ebene als Trainer tätig war, seine Bedenken. Das Turnier sei über Weihnachten. In dieser Zeit stünden auch andere Verpflichtungen an. Ob Gretzky das Team Canada an den Spengler Cup 2019 führen wird, ist also noch offen. Klar ist: Für das Turnier in Davos wäre es eine grossartige Geschichte. (krt)

Wayne Gretzky
Der Kanadier Wayne Gretzky (58) gilt als grösster Eishockeyspieler aller Zeiten. Während seiner aktiven Zeit in der NHL stellte er zahlreiche Rekorde auf. Siebenmal in Folge wurde er bester Skorer der Liga. Mit den Edmonton Oilers gewann er viermal den Stanley Cup. Als einziger Spieler der Geschichte realisierte Gretzky mehr als 200 Skorerpunkte in einer Regular Season – und dies gleich viermal.


Nach seinem Karriereende im Sommer 1999 wurde Gretzky ohne die übliche Wartezeit von drei Jahren noch im selben Jahr in die Hockey Hall of Fame aufgenommen. Darüber hinaus ist er der bislang einzige Spieler in der Geschichte der NHL, dessen Rückennummer – die 99 – ligaweit gesperrt ist und damit an keinen NHL-Spieler mehr vergeben wird. (krt)

Kommentar schreiben

Kommentar senden