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Arosa zieht im Eis-Schach den Kürzeren

Der EHC Arosa hat das 13. Spiel der laufenden Meisterschaft in der dritthöchsten nationalen Spielklasse (MSL) auswärts gegen den EHC Basel mit 1:2 nach Verlängerung verloren. Es war ein Spiel, das erst in der Schlussphase so richtig interessant wurde.

Südostschweiz
Mittwoch, 30. Oktober 2019, 09:05 Uhr Eishockey

Welch eine Achterbahn der Gefühle, die der EHC Arosa am Dienstagabend im Auswärtsspiel gegen den EHC Basel durchlebte. Nachdem sich die beiden Teams über fast die gesamte Spieldauer neutralisiert hatten, erhielten die Aroser zwei Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit die Gelegenheit, Powerplay zu spielen. Statt dem gewünschten eigenen Torerfolg klingelte es aber im eigenen Kasten. Raoul Dünser hatte für die Basler von einem «individuellen Fehler» profitiert, wie der EHC Arosa auf seiner Webseite schrieb.

Das Team von Trainer Marc Haueter, das zuvor dreimal in Folge gewonnen hatte, bewies aber Moral und kam noch in derselben Überzahlsituation durch Yannick Bruderer zum Ausgleichstreffer. Den Zusatzpunkt in der Verlängerung sicherte sich aber wiederum der EHC Basel dank eines Tores in der 64. Minute durch Kiss Zsombor. Bitter für Arosa: Zu Beginn der Verlängerung hatte man eine weitere Überzahlsituation ungenutzt verstreichen lassen.

Die Aroser vergleichen das Spiel mit einer Partie Schach

Nach 13 Spielen rangiert der EHC Arosa in der Tabelle mit 20 Punkten an fünfter Stelle. Seit nunmehr sechs Spielen hat Arosa nicht mehr in der regulären Spielzeit verloren. Am Mittwochabend könnte mit dem EHC Chur – vorausgesetzt die Churer siegen in 60 Minuten – auch das zweite Bündner MSL-Team auf 20 Punkte kommen. Die Hauptstädter treten um 20 Uhr auswärts gegen den Tabellendritten Bülach an. (krt)

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