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Der SC Bern kann keine Serie kreieren

Der SC Bern kann offenbar nicht zweimal nacheinander gewinnen. Der Schweizer Meister verliert das Zähringer-Derby gegen Fribourg-Gottéron zuhause 1:2 .

Agentur
sda
Dienstag, 29. Oktober 2019, 22:10 Uhr Eishockey
Berns Thomas Rüfenacht und Freiburgs Ex-Berner Philippe Furrer tauschen Freundlichkeiten aus
Berns Thomas Rüfenacht und Freiburgs Ex-Berner Philippe Furrer tauschen Freundlichkeiten aus
KEYSTONE/ANTHONY ANEX

Seit der Entlassung von Trainer Mark French geht es bei Fribourg-Gottéron zumindest leicht aufwärts. Fünf der letzten neun Spiele haben die Drachen gewonnen, und nirgends siegen sie lieber als beim Erzrivalen Bern. Verteidiger Ryan Gunderson nach nur fünfeinhalb Minuten und Matthias Rossi nach knapp fünf Minuten des Mitteldrittels brachten die Freiburger 2:0-Führung.

Der SCB, der nun in sieben Spielen in Folge abwechselnd gewonnen und verloren hat, war im Abschluss zu harmlos. Es brauchte schon einen kapitalen Fehler des ansonsten überzeugenden Reto Berra im Gottéron-Tor, um Andrew Ebbett einen Berner Treffer zu ermöglichen (37.). Es blieb bis zum Ende der einzige.

Fribourg gewann erst zum zweiten Mal in dieser Saison zwei Spiele in Folge und revanchierte sich für die Niederlage im ersten Heimspiel in der umgebauten eigenen Halle vor knapp einem Monat. Das Experiment mit Sportchef Christian Dubé als Chefcoach und Sean Simpson als so genannter Berater scheint fürs erste zu funktionieren.

Telegramm

Bern - Fribourg-Gottéron 1:2 (0:1, 1:1, 0:0)

16'768 Zuschauer. - SR Tscherrig/Kaukokari, Progin/Cattaneo. - Tore: 6. Gunderson (Stalberg) 0:1. 25. Rossi (Gunderson, Schmutz) 0:2. 37. Ebbett (Praplan) 1:2. - Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Bern, 2mal 2 Minuten gegen Fribourg. - PostFinance-Topskorer: Arcobello; Desharnais.

Bern: Schlegel; Untersander, Koivisto; Andersson, MacDonald; Burren, Blum; Henauer; Rüfenacht, Arcobello, Moser; Praplan, Ebbett, Kämpf; Sciaroni, Bieber, Scherwey; Grassi, Berger, Colin Gerber.

Fribourg-Gottéron: Berra; Gunderson, Kamerzin; Furrer, Stalder; Abplanalp, Chavaillaz; Schneeberger, Marti; Marchon, Walser, Vauclair; Brodin, Schmutz, Stalberg; Rossi, Desharnais, Mottet; Lauper, Schmid, Lhotak.

Bemerkungen: Bern ohne Mursak, Pestoni, Beat Gerber, Krueger, Heim, Jeremi Gerber, Fribourg-Gottéron ohne Bykow, Sprunger und Forrer (alle verletzt). Bern ab 58:20 ohne Torhüter. Timeout Bern (59:49).

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