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Schweiz gegen Lettland: Duell zweier Teams mit Selbstvertrauen

Wenn die Schweizer den perfekten WM-Start in Bratislava weiterziehen wollen, müssen sie am Sonntagabend auch Lettland besiegen.

Agentur
sda
Sonntag, 12. Mai 2019, 04:00 Uhr Eishockey
Auf Rudolfs Balcers, Stürmer der Ottawa Senators, ruht ein Teil der lettischen Hoffnungen
Auf Rudolfs Balcers, Stürmer der Ottawa Senators, ruht ein Teil der lettischen Hoffnungen
KEYSTONE/AP The Canadian Press/DARRYL DYCK

Die Partie gegen Lettland kann ein Schlüsselspiel Richtung Viertelfinals sein. Hinter den grossen Favoriten Russland, Schweden und Tschechien duellieren sich die Schweiz, Lettland und Norwegen (bislang Niederlagen gegen Russland und Tschechien) um die nächsten Plätze.

Die Zuversicht im Schweizer Lager vor dem zweiten Spiel ist gross. «Wir haben die Letten in den letzten zwei Vorbereitungsspielen mit viel Scheibenbesitz dominiert», sagt Nationalcoach Patrick Fischer. «Die Effizienz vor dem gegnerischen Tor war in diesen zwei Spielen (4:1 und 2:0) nicht optimal. In dieser Hinsicht können wir uns hoffentlich steigern. Deshalb ist es nur gut, dass unsere Stürmer gegen Italien Selbstvertrauen haben tanken können.»

Das Schweizer Tor dürfte am Sonntag Leonardo Genoni hüten. Die Schweizer kommunizieren den Goalie nie, aber es ist nicht damit zu rechnen, dass Reto Berra nach seinem samstäglichen Shutout schon wieder zum Einsatz kommt, zumal die Schweizer im letzten Jahr mit Rochieren gut gefahren sind. Fischer: «Wir verfügen über drei ausgezeichnete Goalies. Reto Berra kann man zum Shutout gegen Italien nur gratulieren. Für ihn war das kein einfaches Spiel, weil er zum einen nicht viel zu tun hatte, dann aber einige ganz knifflige Paraden zeigen musste. Und auch Leo Genoni spielte zuletzt super gut.» Genoni kam vor acht Tagen in der Ostschweiz zum Shutout gegen Lettland.

Nicht nur die Schweizer tankten Selbstvertrauen. Auch Lettland startete mit einem 5:2-Erfolg über Österreich vorzüglich ins Turnier. Und auch ihre Schlüsselspieler tankten Selbstvertrauen. Der 22-jährige NHL-Newcomer Rudolfs Balcers (Ottawa Senators) startete wie Kevin Fiala mit vier Skorerpunkten ins Turnier. Balcers: «Und jeder Stürmer wird dir bestätigen, dass es hilfreich ist, mit Toren und Skorerpunkten in ein Turnier zu starten.»

Die NHL-Akteure Balcers und Teodors Blugers figurierten noch nicht in jener Mannschaft, die vor anderthalb Wochen in der Schweiz gastierte. Auch Elvis Merzlikins, der Goalie des HC Lugano, stiess erst in den letzten Tagen zum lettischen Team von Coach Bob Hartley. Die Letten wollen in der Slowakei erstmals in der Geschichte zum zweiten Mal hintereinander die Viertelfinals erreichen.

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