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Davos mit drei Powerplay-Toren

Der HC Davos kam zum Auftakt der Best-of-7-Playout-Serie zu einem standesgemässen -Sieg über die Rapperswil-Jona Lakers. Die Bündner nutzten die vielen Strafen gegen die Lakers zu drei Powerplay-Toren.

Südostschweiz
Dienstag, 26. März 2019, 22:34 Uhr Eishockey
SCHWEIZ EISHOCKEY PLAYOUT DAVOS RAPPERSWIL
Davos’ Benjamin Baumgartner bejubelt seinen Treffer zum 3:2.
KEYSTONE

Das Siegtor zum 3:2 erzielte Benjamin Baumgartner nach 59 Sekunden des Schlussdrittels. Für den 18-Jährigen Österreicher mit Schweizer Lizenz war es das zweite Tor im 21. Spiel in der obersten Spielklasse für die Bündner, die einen 1:2-Rückstand nach der Spielmitte noch korrigierten.

Ein Timeout des HCD nach dem Rückstand zweiten Gegentreffer (31.) beruhigte die strapazierten Nerven des HCD nachhaltig. Mit dem zweiten Powerplay-Treffer glich der HCD 37 Sekunden vor Ende des Mitteldrittels durch Magnus Nygren verdientermassen aus.

Der Davoser Abwehrchef Félicien Du Bois hatte im Mitteldrittel mit seinem 300. Skorerpunkt in der Eliteliga die hochverdiente 1:0-Führung durch Enzo Corvi in Überzahl (25.) vorbereitet. Doch die St. Galler reagierten zur Spielmitte kaltblütig. Sie machten mit einem Doppelschlag innerhalb von 50 Sekunden aus einem 0:1 eine 2:1-Führung. Casey Wellman und Roman Schlagenhauf waren für die Gäste erfolgreich.

Davos war schon im Startdrittel das bessere Team gewesen. Aber Melvin Nyffeler, der Keeper der Lakers, hielt die Gäste im Spiel. Er vermied einen Rückstand vorab auch in einer doppelten Unterzahl der Gäste von 44 Sekunden Dauer.

Davos hatte die bedeutungslose Abstiegsrunde noch mit fünf Niederlagen in sechs Spielen beendet und dabei auch in den beiden Duellen gegen die Lakers den Kürzeren gezogen. Dabei hatten die Bündner in der Qualifikation noch alle Direktduellen zu ihren Gunsten entschieden. (sda)

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