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Kühlbox-Pläne nur vorübergehend auf Eis gelegt

Der HC Davos befindet sich in der Causa «Strafbank-Gestaltung» in Verhandlungen mit dem Verband. Sponsoring-Chef Marc Gianola ist zuversichtlich, dass eine Einigung erzielt werden kann.

Südostschweiz
Mittwoch, 13. September 2017, 16:33 Uhr Eishockey

Ein nationales Medienecho hatten die neuen Strafbänke des HC Davos vergangene Woche ausgelöst. In Form von Toiletten und einer Badewanne wollte ein Fachgeschäft für Sanitär- und Wellnessanlagen die «Kühlboxen» in der Vaillant Arena zu Werbezwecken nutzen.

Wer sich im Saisonauftaktspiel am Freitag gegen den EV Zug auf Spieler freute, die sich in voller Eishockeymontur zwei Minuten auf das stille Örtchen setzen, wurde enttäuscht. Am Matchtag war von WC und Badewanne nichts mehr zu sehen.

War das Ganze etwa nur ein temporärer Werbe-Gag? «Nein», sagt Sponsoring-Chef Marc Gianola gegenüber Radio Südostschweiz. Weil die Liga-Verantwortlichen die umgestalteten Strafbänke nicht als regelkonform betrachteten, habe man aber keine Sanktionen riskieren wollen.

Nun sei man bestrebt, mit dem Verband eine Lösung zu erarbeiten. «Wir werden aufzeigen, dass wir das Reglement einhalten und versuchen natürlich, am Konzept festzuhalten», verspricht Gianola.

Scheint, als ob die Zuschauer in Davos bald doch noch in den Genuss von amüsanten Strafbank-Bildern kommen.

Marc Gianola zur Davoser Strafbank-Problematik 

1:05 Minuten vom 13.09.2017.

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