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Diplom und Brevet für Jungreiter

Reiten bedeutet nicht nur für sich selber, sondern auch für das anvertraute Lebewesen Pferd die Verantwortung zu übernehmen. Daher braucht es eine fundierte Ausbildung als Grundlage.

Barbara
Gassler
07.06.22 - 17:17 Uhr
Sport
Sie haben die Diplomprüfung bestanden, (v.l.) vorne: Jayleen Bläsi, Leila Caviezel, Emmylou Rhomberg, Livia Notter, Lea Weber, Aita Hanselmann, Leila Rhyner, Svetlana Günthard. Hinten: Instruktorin Judith von Gunten, Lisha Boons, Sophie Rhomberg, die Richterin Hedy Gantenbein (Stefanie Seger ist fast verdeckt), Thomas Huonder, Joy Faoro und Irene Ardüser.
Sie haben die Diplomprüfung bestanden, (v.l.) vorne: Jayleen Bläsi, Leila Caviezel, Emmylou Rhomberg, Livia Notter, Lea Weber, Aita Hanselmann, Leila Rhyner, Svetlana Günthard. Hinten: Instruktorin Judith von Gunten, Lisha Boons, Sophie Rhomberg, die Richterin Hedy Gantenbein (Stefanie Seger ist fast verdeckt), Thomas Huonder, Joy Faoro und Irene Ardüser.
zVg

Nach einer intensiven und langen Vorbereitungszeit legten am vergangenen Sonntagmorgen in der Reitschule Davos 13 junge Reiter und Reiterinnen das Grundausbildungsdiplom ab. Jung bezieht sich in diesem Zusammenhang nicht auf das Alter der Menschen, sondern auf deren Erfahrung und Können im Umgang mit den Pferden als auch im Sattel. Reitanfänger benötigen im Schnitt ungefähr zwei Jahre, bis sie Diplomniveau erreicht haben. In der Vorbereitung wird ausserdem viel Theorie über Haltung und Fütterung von Pferden gebüffelt. Schliesslich soll Diplomierten mit gutem Gewissen auch mal ein Pferd überlassen werden können. Dazu gehört, dass sie ein Pferd selbstständig zum Reiten vorbereiten und es sicher vom Boden aus führen können. Im Sattel wird von ihnen erwartet, das Pferd in den drei Grundgangarten Schritt, Trab und Galopp sicher beherrschen zu können. Ausserdem sollen sie für ein reibungsloses Miteinander in der Reithalle grundsätzliche Bahnfiguren reiten können.

Sie dürfen mit dem Brevet Dressur/Springen neu an offiziellen Turnieren starten, (v.l.) vorne: Lara Zehnder, Thaina Hemmi, Jessica Bettini, Eline Stuker, Ronja Rieder, und Selina Meisser. Hinten: Instruktorin Judith von Gunten, die Expertinnen Stefanie Seger und Hedy Gantenbein, Lilian Lindgren und Naemi Gozzi.
Sie dürfen mit dem Brevet Dressur/Springen neu an offiziellen Turnieren starten, (v.l.) vorne: Lara Zehnder, Thaina Hemmi, Jessica Bettini, Eline Stuker, Ronja Rieder, und Selina Meisser. Hinten: Instruktorin Judith von Gunten, die Expertinnen Stefanie Seger und Hedy Gantenbein, Lilian Lindgren und Naemi Gozzi.
zVg

Schon weiter waren die Reiterinnen, die am Nachmittag zur kombinierten Brevetprüfung antraten. Mit diesem in der Tasche ist es ihnen möglich, an den offiziellen Dressur- und Springturnieren des schweizerischen Verbands für Pferdesport zu starten. Entsprechend hatten sie bei der Brevetierung ein Dressurprogramm zu reiten und einen kleinen Springparcours zu absolvieren. In der Theorie ging es dieses Mal vorwiegend um Reglemente, Ausrüstung und Tenü.

Svetlana Günthard mit Gexana.
Svetlana Günthard mit Gexana.
zVg

Am Samstag, 11. Juni, findet auf dem Areal Frauenkirch der 24. OKV-Patrouillenritt des RV Davos statt. Um 9 Uhr startet das erste der 20 Zweier-Teams für den Ritt zu acht Posten entlang der Route Reithalle – Kehrichtmehrzweckanlage – Mühle Sertig – Reithalle. Ab dem Mittag gibt es eine Festwirtschaft, und die Siegerehrung findet etwa um 16 Uhr statt. Am Sonntag, 12. Juni, wird von 10 bis 15 Uhr zu einem «Horse- Agility-Turnier» gestartet. 

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