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«Nach dem Spiel war es sehr ruhig in der Kabine»

Nati-Teamarzt Martin Maleck berichtet, wie es den Spielern nach der Niederlage gegen Spanien geht. Maleck ist Chefarzt im Spital Thusis und hat die Schweizer Nati in den letzten Wochen von Spiel zu Spiel begleitet.

Südostschweiz
03.07.21 - 13:43 Uhr
Sport
Martin Maleck ist Teamarzt der Schweizer Fussball Nationalmannschaft. Er hat Höhen und Tiefen der Spieler in den letzten Wochen hautnah miterlebt. 
Martin Maleck ist Teamarzt der Schweizer Fussball Nationalmannschaft. Er hat Höhen und Tiefen der Spieler in den letzten Wochen hautnah miterlebt. 
OLIVIA AEBLI-ITEM

Keine 24 Stunden nach dem bitteren EM-Aus im Penaltyschiessen kehrten die Schweizer Fussballspieler und der gesamte Staff heute Nachmittag in die Schweiz zurück. Mit dabei auch Teamarzt Martin Maleck. Er ist Chefarzt im Spital in Thusis und begleitete die Schweizer Nati in den letzten Wochen. «Ich freue mich auf Graubünden und auf mein Zuhause. Aber wir wären alle lieber nach London zum nächsten Spiel, anstatt nach Zürich gereist»,  sagt er gegenüber Radio Südostschweiz.

Nicht nur die Spieler, auch der ganze Staff sei nach der Niederlage gegen Spanien sehr enttäuscht gewesen. «Wir hatten das Gefühl nahe dran zu sein, um einen Schritt weiterzugehen und in den Halbfinal zu kommen. Schade, dass es nicht geklappt hat», so Maleck. Nach dem Spiel hätte jeder erst einmal Zeit für sich gebraucht. «Es war sehr ruhig in der Kabine. Erst beim anschliessenden Abendessen seien wieder Gespräche geführt worden.»

Viel Lob für die Schweizer Fans

Lobende Worte findet Teamarzt Maleck für die Stimmung im Stadion und die Unterstützung der Fans zu Hause. Das Gemeinsamkeitsgefühl hätte alle motiviert. «Wir haben versucht diesen Weg gemeinsam zu bestreiten.»

Teamarzt Maleck schaut bereits nach vorne. Als nächstes muss sich die Schweiz für die Fussball-WM 2022 in Katar qualifizieren. Die Leistung der Schweizer Nati lasse Hoffnung auf die Zukunft schliessen, sagt Maleck gegenüber Radio Südostschweiz. «Wir haben gesehen was noch möglich ist.» (kea)

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