×

Wer wird Nachfolger von Armon Orlik?

Am 8. Juni werden an der siebten Bündner Sportnacht neben erfolgreichen auch verdienstvolle Sportler und Funktionäre ausgezeichnet. Als Höhepunkt wird der Bündner Sportler des Jahres und damit der Nachfolger des Schwingers Armon Orlik geehrt. Acht Kandidaten stehen zur Wahl.

René
Weber
Freitag, 04. Mai 2018, 04:30 Uhr Bündner Sportnacht 2018
2017 durte Armon Orlik die Gratulation von Regierungspräsidentin Barbara Janom Steiner entgegennehmen.
OLIVIA ITEM

Die Siegerliste der Bündner Sportlerwahl kann sich sehen lassen. Dario Cologna (Langlauf), Carlo Janka (Ski alpin), Nino Schurter (Mountainbike), Curdin Perl (Langlauf), Elias Ambühl (Freeski), Nino Niederreiter (Eishockey), Sandro Viletta (Ski alpin), Elena Könz (Snowboard), Andri Ragettli (Freeski) und der Eidgenosse Armon Orlik. So hiessen in den letzten zehn Jahren die Gefeierten. Am Freitag, 8. Juni, kommt an der siebten Bündner Sportnacht in Chur ein illustrer Name dazu.

Im GKB-Auditorium wird an der Bündner Sportnacht der letzte Stuhl besetzt sein, wenn aus dem Oktett Alex Fiva, Irene Cadurisch, Jasmine Flury, Lara Heini, Laurien van der Graaff, Nevin Galmarini, Seraina Friedli und Sina Candrian kurz nach 23 Uhr eine oder einer aufgerufen und den Siegercheck in Empfang nehmen wird. Neben den nominierten Athleten dürften auch viele Bündner Sportler an der feierlichen Gala anwesend sein, die an den Olympischen Spielen in Südkorea im Einsatz standen. «Ich gehe davon aus, dass viele unsere Einladung annehmen werden», so Remo Cavegn, der Präsident des organisierenden Bündner Verbands für Sport.

Ehemalige Gewinner

Trotz Vertretern des Kantons, der Politik, der kantonalen Prominenz, der Wirtschaft und aller dem Organisator angeschlossenen Sportverbände soll die siebte Bündner Sportnacht primär den Athleten gehören. Ehemalige Preisträger wie Hans Bürkli (Schiesssport), Ruedi Weber (Behindertensport), Heini Baumgartner (Skiakrobatik), Paul Accola (Ski alpin), Silvano Beltrametti (Ski alpin) oder Stefan Fausch (Schwingen) liessen es sich in den letzten Jahren Sportler wie Nino Niederreiter (Eishockey), Elias Ambühl (Freeski), Toni Livers (Langlauf), Carlo Janka (Ski alpin) und Andri Ragettli (Freeski) nicht nehmen, bei der «Klassenzusammenkunft» der Bündner Sportgrössen dabei zu sein. Auch für die siebte Ausgabe haben mehrere ehemalige Gewinner ihre Teilnahme schon angekündigt. «Das spricht für die Qualität und die Bedeutung des Events. Aktive und ehemalige Athleten nützen den Anlass, um sich gegenseitig besser kennenzulernen», sagt Cavegn.

Mehrere Ehrungen

Gemäss Stefan Caprez, dem OK-Präsidenten der Bündner Sportnacht, dürfen sich die geladenen Gäste und Sportler auf einige Neuigkeiten gefasst machen. Wichtigste Programmpunkte des Abends bleiben aber die Auszeichnungen. Bevor mit der Ehrung des Bündner Sportlers 2018 der finale Highlight den Abend beendet, werden der Nachwuchssportler, der Funktionär/Trainer, der Verein sowie der Behindertensportler des Jahres auf die Bühne gebeten und von Laudatoren gewürdigt. Die Gewinner dieser Kategorien, die von den Bündner Sportverbänden vorgeschlagen wurden, werden von einer Fachjury erkoren. Diesem Gremium, das vom kantonalen Erziehungs-, Kultur- und Umweltschutzdepartement mittels Departementsverfügung bestimmt wird, gehören Remo Cavegn und Stefan Caprez (beide Bündner Verband für Sport), René Weber (Leiter Sport Somedia), Andrea Stadler (Erziehungs-, Kultur- und Umweltschutzdepartement), Thierry Jeanneret (Graubünden Sport) und Natalie Brägger (Migros Kulturprozent) an.

Kommentar schreiben

Kommentar senden