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Engadin mit Swiss-O-Week weiterhin im Zeichen des OL

Die OL-Woche im Oberengadin ist lanciert: Am Samstag ist die Swiss-O-Week in St. Moritz mit dem Prolog der Elitekategorien eröffnet worden, am Sonntag stiegen auch die Breitensportler ins Rennen ein.

Südostschweiz
18.07.16 - 19:00 Uhr
Sport

Von Véronique Ruppenthal

Nach der Junioren-WM im Orientierungslauf im Unterengadin treffen sich die OL-Läufer aus aller Welt diese Woche im Oberengadin. An der Swiss Orienteering Week, kurz Swiss-O-Week oder SOW, werden rund 4000 Orientierungsläufer aus der ganzen Welt auf Postenjagd gehen.

Die SOW ist am Samstagnachmittag im Zentralort St. Moritz eröffnet worden. In einem spannenden Prolog haben sich die Athletinnen und Athleten der Elitekategorien gemessen. Der sportliche Auftakt war aufgeteilt in einen Qualifikations- und einen Finallauf , beide über die Sprintdistanz. Die Bahnanlage der Qualifikation führte die Eliteläufer durch Waldpartien am Dorfeingang von St. Moritz und über das Areal des Golfplatzes. Anspruchsvolle Routenwahlen und das kurze Startintervall von 20 Sekunden forderten die Athleten heraus.

Im Finallauf traten die 12 besten Athletinnen und 24 besten Athleten aus der Qualifikation in einem Massenstartrennen gegeneinander an. Der Parcours führte durch das Dorfzentrum von St. Moritz.

Eindrücke von der Swiss-O-Week.

Nach einem physisch anspruchsvollen Rennen konnten Sarina Jenzer und Matthias Kyburz den Sieg im Prolog feiern. Die beiden Mitglieder des nationalen Elitekaders gehören zu den weltbesten Orientierungsläufern.

Ab Sonntag auch Breitensportler im Einsatz

Am Sonntag wurde dann die offizielle erste Etappe der SOW in S-chanf ausgetragen, an der neben den Eliteläufern auch Läufer in 50 weiteren Alters- und Stärkeklassen an den Start gingen. Das Laufgelände bestand aus mehreren Waldstücken im Wechsel mit halboffenen Gebieten. Die Teilnehmer aus 37 Nationen mussten hier nicht nur ihre orientierungstechnischen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Gerade im Schlussteil war auch eine physisch gute Verfassung gefragt.

Die rund 60 Athletinnen und über 100 Athleten in den Elitekategorien hatten eine Strecke von 9,2 Kilometern und 315 Höhenmetern respektive 12,2 Kilometer und beinahe 500 Höhenmetern zu bewältigen. Am schnellsten waren hier Natalia Gemperle, aktuelle Sprintstaffel-Europameisterin aus Russland, und der ehemalige schwedische Spitzenathlet Anders Holmberg.

Aus Bündner Sicht überzeugten vor allem Jan Kamm (2. Herren 40 / Madulain) und Claudio Rohrbach (3. Herren A Kurz / Bonaduz).

 


Resultate Swiss-O-Week Prolog:

Herren Elite (3,8 km/ 160 Hm/ 33 Posten): 1. Matthias Kyburz (Möhlin), 19:54 Minuten; 2. Daniel Hubmann (Eschlikon), +00:07 Minuten; 3. Fabian Hertner (Winterthur), +00:12; 4. Florian Howald (Oberönz), +00:26; 5. Anders Holmerg (Sissach), +00:33; 6. Christoph Meier (Lausen), +00:40.

Damen Elite (3,2 km/ 140 Hm/ 26 Posten): 1. Sarina Jenzer (Bremgarten/BE), 19:21 Minuten; 2. Natalia Gemperle (Hallwil), +00:12 Minuten; 3. Sabine Hauswirth (Belp), +00:18; 4. Rahel Friederich (Winterthur), +00:32; 5. Elena Roos (Cugnasco), +00:57; 6. Anni-Maija Fincke (Norwegen), +00:58.

Resultate 1. Etappe:

Herren Elite (12,2 km/ 490 Hm/ 35 Posten): 1. Anders Holmerg (Sissach), 1:07:43 Stunden; 2. Baptiste Rollier (Boudevilliers), +01:59; 3. Marc Lauenstein (Cormondrèche), +02:14; 4. Florian Schneider (Stettlen), +03:18; 5. Kaspar Hägler (Hölstein), +04:09; 6. Andreas Rüedlinger (Winterthur), +04:18.

Damen Elite (9,2 km/ 315 Hm/ 27 Posten): 1. Natalia Gemperle (Hallwil), 1:00:33 Stunden; 2. Sina Tommer (Elsau), +02:16 Minuten; 3. Julia Gross (Zürich), +06:37; 4. Monika Topinkova (Boudevilliers), +06:40; 5. Regula Hulliger (Riffenmatt), +06:54, 6. Anina Brunner (Zufikon) +07:02.

Bündner TopTen-Resultate:

Jan Kamm (2. Herren 40 / Madulain), Claudio Rohrbach (3. Herren A Kurz / Bonaduz), Ursi Ruppenthal (4. Damen 40 / Domat/Ems), Urs Kamm (4. Herren 70 / Tamins), Gabriela Diethelm (5. Damen 35 / Chur), Margrit Wyss (5. Damen 65 / Chur), Delia Giezendanner (5. Damen-14 / Chur), Caroline Maissen-Wegmüller (7. Damen 35 / Rhäzüns), Flavio Poltéra (9. Herren Elite / Domat/Ems), Liana Meister (9. Damen 65 / Alvaneu Dorf).

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