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Kein unterirdischer Steinbruch in Grüsch: Die Reaktion des Gemeindepräsidenten

Der unterirdische Steinbruch bei Grüsch ist gestern an der Urne gescheitert. Die Stimmbevölkerung sagt mit 533 Stimmen NEIN; 472 Stimmberichtigte waren dafür. 

Der Gemeindepräsident von Grüsch, Marcel Conzett, bedauert diesen Entscheid, und führt das Nein auf einen emotionalen Abstimmungskampf zurück.

In dem geplanten unterirdischen Steinbruch hätten jährlich bis zu 100 000 Kubikmeter Gestein zur Kies- und Betonproduktion abgebaut werden sollen. 

Die jährlichen Einnahmen für die Gemeinde wären bei etwa 375 000 Franken gewesen.

Die Gegnerinnen und Gegner des Projektes kritisierten mitunter, dass wegen des unterirdischen Steinbruchs das Quellwasser versiegen und die Luft aus dem Steinbruch unfiltriert hinausgelangen könnte. 

OLIVIA AEBLI-ITEM