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Engadin Ultra Trail: Bis zu 102 Kilometer über Stock und Stein

Beim Engadin Ultra Trail entdecken Hobbyläuferinnen und -läufer sowie die Elite der Szene die Trails zwischen Celerina und Zuoz. Eine grosse Herausforderung – aber eine mit spektakulären Aussichtspunkten.

Bernhard
Camenisch
18.07.24 - 10:43 Uhr
Regionalsport
Weiter, immer weiter: Die Königsroute am Engadin Ultra Trail ist über 100 Kilometer lang.
Weiter, immer weiter: Die Königsroute am Engadin Ultra Trail ist über 100 Kilometer lang.
Pressebild

Dass Trailrunning voll im Trend liegt, stellen auch die Organisatoren des Engadin Ultra Trail fest. Laut OK-Präsident Reto Franziscus sind für die vierte Ausgabe am Freitag und Samstag über 30 Prozent mehr Anmeldungen eingegangen als im Vorjahr. Vor allem der Anteil der Frauen, die im Engadin an den Start gehen, sei deutlich gestiegen. Franziscus freut sich, dass der Engadin Ultra Trail in diesem Jahr die Marke von 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern deutlich überschreiten wird.

Gleiche Strecken, neues Programm

Der Engadin Ultra Trail 2024 bringt gemäss Mitteilung des Veranstalters eine wesentliche Änderung im Rennablauf mit sich. Die Teilnehmenden der Königsdisziplin starten neu bereits am Freitagabend um 23 Uhr. Dies ermögliche einen kompakteren Zieleinlauf aller vier Läufe und damit eine gemeinsame Siegerehrung für alle am Samstag in der Promulins Arena in Samedan. Gleich bleiben die vier abwechslungsreichen Strecken über 102, 52, 23 oder 16 Kilometer «durch fünf charakteristische Dorfkerne und hinauf auf die umliegenden Berge mit spektakulären Aussichtspunkten und berühmten Namen wie Corviglia, Muottas da Schlarigna, Muottas Muragl, Munt Seja, Padella Panoramaweg und Chamanna d'Es-cha», wie es in der Mitteilung heisst

Neben anspruchsvollen Wegen und malerischen Ausblicken wird auch auf die Sicherheit grossen Wert gelegt. Für jeden Höhenabschnitt ist eine Ausweichroute als Schlechtwettervariante und wegen der stellenweise noch vorhandenen Schneefelder vorgesehen. Ein grosser Teil der Strecke ist mit Fahrzeugen auf Forst- und Alpwegen erreichbar. Der Handyempfang ist auf 97 Prozent der Strecke gewährleistet. Der Wechsel von Berg- und Talabschnitten macht die Strecken nicht nur attraktiv, sondern erleichtert auch die Betreuung der Teilnehmenden.

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