Grond starker Vierter in Silvaplana, Davoserin Meier schafft es bis in den Halbfinal
Valerio Grond wird im Heim-Weltcup in Silvaplana Vierter im Skating-Sprint. Die Davoserin Alina Meier schafft es in den Halbfinal und wird nach starkem Prolog zum Schluss Zehnte.
Valerio Grond wird im Heim-Weltcup in Silvaplana Vierter im Skating-Sprint. Die Davoserin Alina Meier schafft es in den Halbfinal und wird nach starkem Prolog zum Schluss Zehnte.
Valerio Grond schaffte es beim Hemweltcup im Oberengadin in Silvaplana-Surlej als Vierter seines Halbfinals über die Zeit in den Final. In diesem musste er Johannes Hösflot Klaebo, Edvin Anger und Lucas Chavanat klar den Vortritt lassen. Trotzdem war der 24-jährige sehr zufrieden mit seinem Auftritt im Oberengadin. «Es war ein sehr guter Tag für mich und ein ebenso guter Wettkampf. Es ist ohnehin immer eine besondere Freude, vor heimischem Publikum zu laufen», analysierte Grond, der sich zum zweiten Mal in Folge nach der Tour de Ski in Toblach in einem Skating-Finale fürs Finale qualfizieren konnte. «Das», fuhr Grond fort, «ist der Beweis, dass ich in der freien Technik zur absoluten Spitze gehöre.» Für den Davoser sind dies beste Aussichten. Der Fahrplan für die Weltmeisterschaften in Trondheim Ende Februar passt. Auch in Norwegen wird der Einzel-Sprint in der freien Stilart ausgetragen.
Bei den Frauen holte sich die Schwedin Jonna Sundling vor der Norwegerin Kristine Stavaas Skistad und ihrer Landsfrau Maja Dahlqvist den Sieg. Alina Meier schied als beste Schweizerin in den Halbfinals aus. Trotzdem hatte die 28-jährige Davoserin Grund zu Freude. Nach einer zähen erste Saisonhälfte – unter anderem verpasste sie nach einem Trainingssturz auch den Heimweltcup im Dezember in Davos – zeigt die Formkurve nach oben. Und Meier sicherte sich definitiv die Fahrkarte an die Weltmeisterschaftt. «Es war sehr schön hier mitten in diesem Bergpanorama zu laufen. Ich freue mich riesig über dieses Resultat», sagte Meier, die vor allem auch mit einem vierten Rang im Prolog alle überrascht hatte.