Eine Konstante und mehrere Überraschungen: Das sind Jankas Tipps für die zwei WM-Abfahrten
Am Samstag- und am Sonntagmittag kämpfen die Schweizer Skirennfahrerinnen und Skirennfahrer um WM-Medaillen. Carlo Janka sagt, welche Athletinnen und Athleten aufs Podest fahren werden.
Am Samstag- und am Sonntagmittag kämpfen die Schweizer Skirennfahrerinnen und Skirennfahrer um WM-Medaillen. Carlo Janka sagt, welche Athletinnen und Athleten aufs Podest fahren werden.
Je einen Volltreffer hat Carlo Janka bislang gelandet. Beim Super-G der Frauen tippte der Bündner Olympiasieger und Weltmeister die Italienerin Federica Brignone auf Platz 2, beim Rennen der Männer setzte er Marco Odermatt auf die 1. Mit beiden Vorhersagen lag er richtig. Wird der 38-Jährige aus Obersaxen auch am Samstag in der Abfahrt der Frauen und am Sonntag in der Abfahrt der Männer richtig liegen?
Als Abfahrtsweltmeisterin tippt Janka auf Mirjam Puchner. Er sagt: «Sie ist gute Trainings gefahren. Dazu profitiert sie vom Schwung, den Super-G-Weltmeisterin Stephanie Venier mit ihrem Sieg ausgelöst hat. Deshalb gibt es die zweite österreichische Speed-Weltmeisterin.»
Bei Platz 2 will Janka nichts Neues wagen. Die Silbermedaille geht seiner Meinung nach wieder nach Italien an Federica Brignone. Jankas Erklärung? «Sie ist in beiden Speed-Disziplinen sehr konstant und wird deshalb auch in der Abfahrt um die WM-Medaillen mitfahren. Am Ende reicht es wieder zu Rang 2.»
Mit Platz 3 geht die Bündner Skilegende etwas Risiko. Er setzt auf die US-Amerikanerin Breezy Johnson. «Wie es sich schon in der Abfahrt mit Rang 3 von Lauren Macuga gezeigt hat, sind die Amis wie die Norwegerinnen und Norweger stark an Grossanlässen. Johnson hat gute Trainings gezeigt. Deshalb traue ich ihr Bronze zu.»
Janka glaubt an die Schweizer
Ob Janka nicht sowieso schon auf Marco Odermatt als Abfahrtssieger getippt hätte? Den definitiven Ausschlag dürfte sein überlegener Super-G-Sieg gegeben haben. «Nach seinem Auftritt am Freitag weiss er, dass es zu 100 Prozent passt bei ihm. Dass er den fehlenden WM-Titel im Super-G geholt hat, dürfte ihm weiteren Schub verleihen. Er wird auch in der Abfahrt nicht zu schlagen sein.»
Auf Platz 2 setzt Janka den US-Amerikaner Ryan Cochran-Siegle. Der Grund? Die starken Abfahrtstrainings des US-Amerikaners. «Wenn er am Freitag nicht so viel Pech mit der Startnummer gehabt hätte, hätte er auch im Super-G ums Podest fahren können.»
Und wie schon im Super-G sieht der Bündner einen zweiten Schweizer auf dem Podest. Nicht mehr Stefan Rogentin, sondern Franjo von Allmen. «Mit etwas Wut im Bauch nach dem Super-G bin ich überzeugt, dass er auf Rang 3 fahren kann. Denn die Strecke und der Schnee sollten ihm eigentlich entgegenkommen.» Ob Janka recht behält, wird die Abfahrt der Frauen am Samstag und die Abfahrt der Männer am Sonntag zeigen.
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