Über 550 Unterschriften fordern Lösung für Asylzentrum Amden
Der ehemalige Gemeindepräsident von Amden, Thomas Angehrn, hat am Dienstagvormittag dem Gemeinderat und dem Kanton 557 Unterschriften überreicht. Mit seiner Aktion will Angehrn einen «guten Boden für eine tragbare Verhandlungslösung für ein kantonales Asylzentrum in Amden schaffen».
Im Zusammenhang mit der Eröffnung der Asylunterkunft im Kurhaus Bergruh hat Amden national grosse Negativschlagzeilen gemacht.
Das ist Thomas Angehrn «in die Knochen gefahren», wie er am Dienstag an der Übergabe der Unterschriften auf der Albert Böni-Opawsky-Fussgängerbrücke erklärte – auf halbem Weg zwischen dem Gemeindehaus und dem Kurhaus Bergruh.
«Ich weiss, dass es in Amden aber sehr viele konstruktive Kräfte gibt und ich habe deshalb Mitte Mai im Alleingang eine Unterschriftenaktion für eine tragbare Verhandlungslösung für ein Asylzentrum in Amden gestartet», sagte er weiter.
«Stimmung einfliessen lassen»
In der Zwischenzeit habe er eine unerwartet grosse Unterstützung erfahren. Angehrn brachte 557 Unterschriften zusammen. Er fordert das Kloster Baldegg, den Kanton und den Gemeinderat auf, die Unterschriften «zur Kenntnis zu nehmen und auch diese Stimmung in die Verhandlungen einfliessen zu lassen».
An der Unterschriftenübergabe waren Vertreter des Klosters Baldegg, den Kantons und des Gemeinderats sowie der Medien anwesend. (so)
Mehr in der «Südostschweiz» vom Mittwoch.






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