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Superpuma der Luftwaffe rettet in Scuol vermissten 80-Jährigen

Die Luftwaffe der Armee hat am Freitagabend in Scuol einen Mann mit einer Seilwinde aus unwegsamem Gelände gerettet. Der Mann wurde unterkühlt ins Spital gebracht.

Südostschweiz
12.11.22 - 11:17 Uhr
Polizeimeldungen
Aufwendige Suchaktion: Der vermisste Senior konnte wohlbehalten im Bereich des Bachs Brancla aufgefunden werden.
Aufwendige Suchaktion: Der vermisste Senior konnte wohlbehalten im Bereich des Bachs Brancla aufgefunden werden.
Bild Kantonspolizei Graubünden

Gemäss einer Mitteilung der Kantonspolizei Graubünden wandte sich am Freitagnachmittag gegen 14 Uhr eine Frau an den Polizeistützpunkt Engadina Bassa in Scuol mit der Meldung, dass seit 11.45 Uhr ihr dementer Ehemann vermisst werde. Aufgrund der Meldung wurde eine Suchaktion nach dem 80-jährigen Vermissten in die Wege geleitet. Durch einen Hinweis aus der Bevölkerung konnte der Mann nach 23 Uhr in unwegsamem Gebiet bei Ramosch aufgefunden werden.

Wie es weiter in der Mitteilung heisst, standen bei der Suchaktion neben der Ambulanz des Spitals Scuol ein Superpuma-Helikopter der Schweizer Luftwaffe, mehrere Polizeipatrouillen, zwei Fliegende Einsatzleiter, die Alpinpolizei, ein Hundeführer mit einem Personenspürhund und ein Drohnenpilot der Kantonspolizei Graubünden im Einsatz.

Erfolgreicher Einsatz 

Die Luftwaffe sei aufgeboten worden, weil der Superpuma über Wärmebildkameras verfügte, sagte Armeesprecher Daniel Reist am Samstag zur Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Solche Einsätze kämen ungefähr ein bis dreimal pro Monat vor. In der Regel würden sie aber weniger glimpflich ausgehen, sagte Reist.

Der Superpuma sei um 21 Uhr in Dübendorf gestartet, habe in Chur den Fliegenden Einsatzleiter aufgenommen und sei dann ins Gelände geflogen, heisst es in der Mitteilung. Rund eine Stunde später habe der Mann gefunden werden können. Er sei mit einer Rettungswinde geborgen und anschliessend der Ambulanz übergeben und ins Spital nach Scuol transportiert worden.

Der Superpuma sei um halb zwei wieder in Dübendorf gelandet. (sda/red)

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