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Polizei löst in St. Gallen illegale Party von Jugendlichen auf

Polizei löst in St. Gallen illegale Party von Jugendlichen auf

Die Stadtpolizei St. Gallen hat am späten Freitagabend eine illegale Party aufgelöst. Die Party verstiess gegen die Corona-Regeln. Es kam in der St. Galler Innenstadt zu Ausschreitungen und Sachbeschädigungen, sagte Dionys Widmer, Sprecher der Stadtpolizei St. Gallen.

Agentur
sda
27.03.21 - 04:12 Uhr
Polizeimeldungen
In der St. Galler Innenstadt ist es am Freitagabend zu Ausschreitungen gekommen. (Bild: Stadtpolizei St. Gallen)
In der St. Galler Innenstadt ist es am Freitagabend zu Ausschreitungen gekommen. (Bild: Stadtpolizei St. Gallen)
Keystone

Die Jugendlichen hätten über die soziale Medien zur illegalen Party aufgerufen. Zunächst hätten sich rund 100 Jugendliche ausserhalb der Innenstadt auf dem Hügel Drei Weieren versammelt. Die Jugendlichen feierten mit Musik und beträchtlichen Mengen Alkohol.

Diese Versammlung habe die Stadtpolizei St. Gallen rasch und ohne Probleme auflösen können, sagte Widmer weiter. Anschliessend verlagerte sich die Party in die Innenstadt, wo sich die Jugendlichen auf dem Roten Platz versammelten.

Scharmützel mit der Polizei

Laut Widmer dürften sich rund 250 Personen dort getroffen haben. In der Folge kam es zu Scharmützeln mit der Polizei, die sich auf die gesamte Innenstadt ausgedehnt hätten. Es habe Sachbeschädigungen wie zerbrochene Schaufensterscheiben und Vandalenakte gegeben.

Die Stimmung sei zunehmend aggressiv gewesen, teilte die St. Galler Stadtpolizei am frühen Samstagmorgen mit. Polizisten seien vor Ort beschimpft und mit Flaschen und Steinen beworfen worden. Die Polizei habe daraufhin Reizstoffe und Gummischrot eingesetzt.

Beträchtlicher Sachschaden

Die Versammlung habe sich daraufhin aufgelöst. Anschliessend seien kleinere Gruppierungen durch die St. Galler Innenstadt gezogen. Dabei sei es zu Sachbeschädigungen in Höhe von mehreren 10'000 Franken gekommen. Polizisten seien angegangen worden.

Ein Polizist wurde leicht verletzt worden. Er musste sich im Spital behandelt lassen. Bei einem Streifenwagen der Polizei wurde eine Scheibe eingeschlagen. Neun Personen wurden für weitere Abklärungen eingebracht. Zahlreiche Personen wurden weg gewiesen.

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