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Täter nach Banküberfall in Chur verhaftet

Die Filiale der Graubündner Kantonalbank an der Poststrasse ist am Donnerstagmorgen überfallen worden. Zwei Schüsse sind gefallen, verletzt wurde niemand. Der Täter, ein 55-jähriger Tscheche, konnte verhaftet werden.

Südostschweiz
Donnerstag, 13. Februar 2020, 11:57 Uhr Nach zwei Schüssen

Kurz nach 9 Uhr habe die Kantonspolizei einen Überfall-Alarm von der Graubündner Kantonalbank in Chur erhalten, sagt Roman Rüegg, Mediensprecher der Kantonspolizei Graubünden. «Sicher ist bisher, dass eine Person die Schalterhalle betreten hat, dort zwei Schüsse abgegeben und die Räumlichkeiten mit Bargeld wieder verlassen hat», so Rüegg weiter. Es habe sich um eine Schreckschusspistole gehandelt und die Schüsse seien nicht auf Personen gerichtet gewesen. Der Tscheche erbeutete Bargeld im Wert von mehreren zehntausend Franken.

Die Einsatzkräfte hätten den Bankräuber nach kurzer Flucht in der Reichsgasse anhalten und festnehmen können - dank Hinweisen aus der Bevölkerung, wie es heisst. Das erbeutete Geld konnte bei der Festnahme sichergestellt werden.

Über die Festnahme des Täters berichtet eine Augenzeugin:

Verletzt wurde bei dem Überfall niemand. Die zum Zeitpunkt des Überfalls in der Bank anwesenden Kunden und Angestellten wurden kurz nach dem Ereignis durch das Care Team Grischun betreut. Zur Sicherheit stand vor Ort ein Ambulanzteam der Rettung Chur bereit.

«Das Augenmerk liegt nun auf der Betreuung der betroffenen Kunden und Mitarbeitenden», bestätigt GKB-CEO Daniel Fust und bittet um Verständnis dafür, dass die Kundenhalle am Postplatz heute geschlossen bleibt. Selbstredend sitze der Schock bei betroffenen Kunden und Mitarbeitenden tief, schreibt die GKB in einer Medienmitteilung. (so)

Infos zum bewaffneten Raubüberfall gibt es im Beitrag von TV Südostschweiz:

TV SÜDOSTSCHWEIZ

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Hallo zusammen!
Laut meinen Beobachtungen und Erfahreungen, war dieser "Grosseinsatz" nur eine Übung.
Alles nur fingiert.
Sicher darf bei einer Übung nur der innere Kreis involviert sein. Mit Ausnahme der Bankangestellten, die in diesen Fall sehr „geschult“ vorgegangen sind.
Jedoch die Polizei, etwas holperig/zurückhaltend gehandelt haben.
Nur alleine die Tatortabsicherung, sichern der Umgebung, die Spurensuche, Sicherung von dritten Personen, diesbezüglich in Vordergrund stehen sollte.
Die grosse Präsenz an zivilen Einsatzkräften, war und ist sicher notwendig. Vor allem wenn sie gut Positioniert werden. Wie es in dieser Übung auch fabriziert wurde. Doch war es der Plan, die Arosa Bahn mit einzubeziehen? (Strassensperrung für kurze Zeit) Jedenfalls sind die beiden Zivilpolizisten an diesen Einsatzort, ziemlich lapidar vorgegangen. So das der Eindruck entstand, die aufgenommene dritte Person sei ein Kollege der beiden Einsatzkräfte gewesen.
Doch, habe ich schon andere Absicherungen von Tatorten, mit Schusswaffengebrauch gesehen. Für Laien, mag dies wohl so ausgesehen haben, sei alles echt und real. Ich verstehe auch, dass es so reell wie möglich geübt werden muss. Aber war das eine polizeiliche Schulbuchleistung?
Diese Frage, lasse ich hier mal offen!
Mit freundlichen Grüssen
Wehrli