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Unfall in Lostallo: Opfer war erst 7 Jahre alt

Der Unfall geschah am Mittwochmorgen bei Lostallo. Ein Kind wurde dabei im Auto eingeklemmt - jede Hilfe kam zu spät. Inzwischen ist bekannt, wer die Insassen waren.

Südostschweiz
Donnerstag, 30. August 2018, 07:40 Uhr Tragisches Unglück

Am Mittwochmorgen ist ein 41-jähriger Deutscher auf der Nordspur der A13 in Richtung Mesocco gefahren. An Bord waren auch zwei Kinder. Gemäss Roman Rüegg, Mediensprecher der Kantonspolizei Graubünden, handelt es sich dabei um zwei Mädchen im Alter von vier und sieben Jahren. 

Beim tragischen Unglück kam das Auto gemäss Kantonspolizei Graubünden etwa einen Kilometer nach dem Anschluss Lostallo rechts von der Fahrbahn ab und durchschlug den Wildschutzzaun. Es überschlug sich auf das Dach und begann zu brennen. 

Zwei unweit vom Unfallort entfernte Personen konnten das vierjährige Mädchen sowie den 41-jährigen Lenker aus dem Fahrzeug befreien. Das 7-jährige Mädchen wurde im total beschädigten Auto jedoch eingeklemmt und es gelang den herbeigeeilten Rettern nicht mehr, es zu befreien. Das Kind verstarb noch vor Ort. Der Mann wurde mit schweren und das weitere Kind mit leichten Verletzungen von der Rega ins Spital nach Bellinzona transportiert.

Nordspur der Autobahn gesperrt

Nebst der Rega sowie einem Ambulanzteam standen die beiden Feuerwehren Alta und Bassa Mesolcina im Einsatz. Der Verkehr auf der Nordspur wurde während fünf Stunden über die Hauptstrasse umgeleitet. Die Staatsanwaltschaft sowie die Kantonspolizei Graubünden klären den genauen Unfallhergang ab. (so)

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