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Einbrecherinnen-Duo treibt sein Unwesen

Die Kantonspolizei Graubünden warnt die Bevölkerung aktuell vor der Gefahr von Einschleichdiebstählen. Hintergrund sind wohl zwei räuberische Einbrecherinnen, die in der Region ihr Unwesen treiben.

Mittwoch, 08. August 2018, 04:30 Uhr Fiese Tricks
Die Kantonspolizei Graubünden warnt die Bevölkerung auf Facebook vor der Gefahr von Einschleichdiebstählen.
SYMBOLBILD YANIK BÜRKLI

In einem Facebook-Post warnte die Kantonspolizei Graubünden vor Einschleichdiebstählen. Grund dafür war ein Einbrecherinnen-Duo, das sich in verschiedene Ein- und Mehrfamilienhäuser einschlich und dabei Bargeld in der Höhe von mehreren Tausend Franken stahl.

Auf Anfrage von «suedostschweiz.ch» erklärte Anita Senti, Leiterin Kommunikation bei der Kantonspolizei Graubünden, dass sich die im Post genannten Einschleichdiebstähle in Klosters, Disentis und zwei Mal in Bever, zwischen dem 9. Juli und 5. August ereignet haben. «In zwei Fällen befanden sich die Hausbewohner im Garten bei unverschlossenen Hauseingangstüren, in einem Fall war der Schlüssel einer Wohnung vor der Tür versteckt deponiert und in einem weiteren Fall überraschte ein Hausbewohner die beiden Frauen bei der Rückkehr von der Arbeit», so Senti.

Die Ermittlungen zu den Fällen seien noch im Gang, bestätigte Senti weiter. «Wichtig für uns sind Hinweise aus der Bevölkerung.»

Konsequentes Verriegeln schützt

Das wichtigste Mittel gegen die heimtückischen Einschleichdiebstähle ist das konsequente Verriegeln der Türen und Fenster – auch in ländlichen Gegenden, sagte Senti. «Eine gute Nachbarschaft ist nützlich. Bei den erwähnten Fällen haben Nachbarn Beobachtungen gemacht. Deshalb gilt: Verdächtige Personen, die nicht ins Quartier gehören, sofort der Polizei melden und dabei ein möglichst genaues Signalement abgeben.»

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