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Unfall forderte vier Schwerverletzte - darunter ein dreijähriges Kind

Der Unfall vom Montagabend, der ein Verkehrschaos rund um Domat/Ems zur Folge hatte, forderte vier Verletzte. Die Kantonspolizei Graubünden untersucht die Unfallursache.

Südostschweiz
Dienstag, 06. März 2018, 11:38 Uhr Frontalkollision
Ein Grossaufgebot an Einsatzkräften ist sofort vor Ort.
KANTONSPOLIZEI GRAUBÜNDEN

Dieser Unfall brachte den Verkehr sowohl auf den Hauptstrassen als auch auf der A13 bei Domat/Ems zum Erliegen. Eine 44-jährige Ukrainerin fuhr laut einer Mitteilung der Kantonspolizei Graubünden am Montag zusammen mit ihrem Mann von Italien kommend in Richtung Norden. Gleichzeitig fuhr eine 36-jährige Bündnerin mit ihrem dreijährigen Kind von Chur kommend in Richtung Thusis. Kurz vor 17.45 Uhr kam es auf der nicht richtungsgetrennten Autostrasse A13 Höhe Bahnhof Reichenau zur Frontalkollision. Das aus der Ukraine stammende Fahrzeug fing dabei Feuer.

Unbeteiligte Verkehrsteilnehmer konnten mit mehreren Feuerlöschern den Fahrzeugbrand unter Kontrolle halten. Die mit zirka 20 Personen ausgerückte Strassenrettung der Feuerwehr Chur löschte das Fahrzeug vollständig und befreite den eingeklemmten Beifahrer.

Grossaufgebot an Rettungskräften

Im Einsatz standen die Rettung Chur, Ambulanzen der Spitäler Ilanz und Thusis sowie die Rega. Alle vier Unfallbeteiligten wurden mit schweren Verletzungen ins Kantonsspital Graubünden nach Chur gebracht. Die Autostrasse A13 war während rund dreieinhalb Stunden gesperrt. Mit Unterstützung des Tiefbauamtes Graubünden wurden Umfahrungsmöglichkeiten signalisiert. Die Unfallursache wird durch die Kantonspolizei Graubünden untersucht. (men)

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