Polizei und Feuerwehren standen im Dauereinsatz
Zuerst der Schnee, dann der Föhnsturm: Wetterkapriolen haben am Wochenende im Kanton Polizei, Feuerwehren und Strassenunterhaltsdienste auf Trab gehalten. Die Kantonspolizei musste wegen 63 Unfällen ausrücken.
Zuerst der Schnee, dann der Föhnsturm: Wetterkapriolen haben am Wochenende im Kanton Polizei, Feuerwehren und Strassenunterhaltsdienste auf Trab gehalten. Die Kantonspolizei musste wegen 63 Unfällen ausrücken.
Zu den in der gestrigen Ausgabe gemeldeten 42 Unfällen von Freitag und Samstag kamen im Laufe des Sonntags rund 20 weitere hinzu, wie die Kantonspolizei mitteilte. In sechs Fällen wurden Personen verletzt. Hauptsächlicher Grund für die Unfälle waren auch am Sonntag die zeitweisen Schneefälle.
Zwischen 8 und 18 Uhr am Sonntag ereigneten sich bei winterlichen Strassenverhältnissen 17 Verkehrsunfälle. Ausser in zwei Fällen sei es bei den Unfällen lediglich zu Blechschäden gekommen, heisst es im Polizeicommuniqué. Kurz vor 10.30 Uhr war das Auto eines 85-Jährigen an der Untereggerstrasse in Goldach in einen Hydranten und in eine Tafel geprallt. Dabei verletzte sich der Mann leicht. Er musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Rund zwei Stunden später, kurz vor 12.40 Uhr, war ein 56-jähriger Autofahrer auf der Eschenbacherstrasse in Ermenswil auf die Gegenfahrbahn gerutscht und dort mit einem Schneepflug zusammengestossen. Am Steuer des Schneepflugs sass ein 47-jähriger Lenker. Der 56-Jährige verletzte sich beim Unfall unbestimmt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Montagmorgen ereigneten sich weitere vier Unfälle, eine Person wurde verletzt.
22 Einsätze wegen Sturmschäden
Seit dem Einsetzen der Schneefälle am Freitagabend standen Polizei, Feuerwehren und Strassenunterhaltsdienste im Dauereinsatz. Der am Sonntag aufkommende Sturm traf vor allem das Rheintal und die Region Werdenberg-Sarganserland.
Die Kantonspolizei, diverse Feuerwehren und der Nationalstrassenunterhalt mussten insgesamt 22 Mal wegen Sturmschäden ausrücken. So fielen zahlreiche Bäume um, unter anderem auf die Autobahnen A13 und A3. Wegen umgestürzter Bäume war die Buchserbergstrasse gesperrt.
Bei mehreren Gebäuden deckten die heftigen Winde Dächer ab. Um sie zu sichern, wurden die örtlichen Feuerwehren aufgeboten. Personen kamen nicht zu Schaden. Die Polizei warnte zudem, dass im ganzen Kanton weiterhin mit glatten Strassen zu rechnen sei.
Wir bitten um euer Verständnis, dass der Zugang zu den Kommentaren unseren Abonnenten vorbehalten ist. Registriere dich und erhalte Zugriff auf mehr Artikel oder erhalte unlimitierter Zugang zu allen Inhalten, indem du dich für eines unserer digitalen Abos entscheidest.
Bereits Abonnent? Dann schnell einloggen.