Mehr als 500 Menschen demonstrieren gegen Islamophobie in Lausanne
In Lausanne haben sich am Mittwochabend mehr als 500 Menschen versammelt, um gegen Islamophobie zu demonstrieren. Sie verurteilten zugleich die Vandalenakte auf dem muslimischen Gräberfeld eines Lausanner Friedhofs in der vergangenen Woche.
In Lausanne haben sich am Mittwochabend mehr als 500 Menschen versammelt, um gegen Islamophobie zu demonstrieren. Sie verurteilten zugleich die Vandalenakte auf dem muslimischen Gräberfeld eines Lausanner Friedhofs in der vergangenen Woche.
Die Demonstranten zogen ins Zentrum Lausannes und riefen «Solidarität mit den Muslimen in der ganzen Welt!». Die Demonstration war von linken Parteien und diversen Organisationen initiiert worden.
Die Vandalenakte im muslimischen Gräberfeld des Lausanner Friedhofs Bois-de-Vaux wurden am Samstag bekannt. Mit anti-islamischen Slogans verschmierten die Unbekannten Gehwege und rissen Grabtafeln um.
Die Muslim-Gemeinschaft hatte bestürzt und besorgt auf die Vandalenakte reagiert. Die Stadtbehörden erwogen am Montag, eine Videoüberwachung zu installieren. Neben gesetzlichen und technischen Aspekten müssten dafür auch die Kosten analysiert werden.
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