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Messerattacke in Mollis: Polizei vermutet eine Beziehungstat

Acht Polizisten sind in der Nacht auf Sonntag von Glarus nach Mollis ausgerückt.

Südostschweiz
11.09.17 - 04:30 Uhr
Blaulicht
Kurz nach Mitternacht ging bei der Kantonspolizei ein Notruf ein.
Kurz nach Mitternacht ging bei der Kantonspolizei ein Notruf ein.

Eine Person durch Messerstich verletzt», meldet die Glarner Kantonspolizei gestern Morgen. In einer kurzen Medienmitteilung beschreibt sie, was passiert ist. Oder das, was sie bisher herausgefunden hat.

Tatverdächtige Frau verhaftet

25 Minuten nach Mitternacht sei der Notruf bei der kantonalen Notrufzentrale der Kantonspolizei Glarus eingegangen. Gemeldet wurde der Polizei, dass in Mollis ein Mann durch einen Messerstich verletzt worden sei.

Acht Polizisten seien daraufhin von Glarus nach Mollis gefahren, gibt Urs Gwerder, Dienstchef Regionalpolizei der Glarner Kantonspolizei, am Sonntagnachmittag Auskunft.

Die Polizei nahm noch in der Nacht eine tatverdächtige Person, eine 30-jährige Polin, vorläufig in Haft, heisst es in der schriftlichen Meldung weiter.

Das Opfer, ein 38-jähriger Italiener, sei mit der Rega ins Kantonsspital St. Gallen geflogen worden.

Tathergang ist noch unklar

Was genau in Mollis vorgefallen ist, bleibt bis Sonntagabend unklar. Der Sachverhalt werde aktuell noch abgeklärt, so die Polizei. Derzeit geht sie davon aus, dass es sich bei der Attacke um eine Beziehungstat handelt. Die Ermittlungen zum Tathergang seien aber noch in vollem Gange. Aktuell würden Befragungen durchgeführt, wie Gwerder erklärt. Der verletzte Mann befinde sich indes ausser Lebensgefahr. Sein gesundheitlicher Zustand sei nach aktuellem Kenntnisstand stabil, ist des Weiteren von ihm zu erfahren.

Hinweise erbeten

Die Polizei bittet um Mithilfe. Personen, welche Hinweise zu diesem Ereignis machen können, werden gebeten, sich bei der Kantonspolizei Glarus unter Telefon 055 645 66 66 zu melden. (so)

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