Achtung Kinder!
Die Kantonspolizei Glarus hat in den vergangenen Wochen den Schulweg der Kinder überwacht. Zudem haben sie gemeinsam mit ihnen Schokolade an die Autofahrer verteilt, um danke für die Rücksicht zu sagen.
Die Kantonspolizei Glarus hat in den vergangenen Wochen den Schulweg der Kinder überwacht. Zudem haben sie gemeinsam mit ihnen Schokolade an die Autofahrer verteilt, um danke für die Rücksicht zu sagen.
Am 14. August 2017 begann im Kanton Glarus das neue Schuljahr. Damit wurden viele Kinder das erste Mal mit dem Verkehrsgeschehen konfrontiert. Von den Fahrzeuglenkern wird deshalb gegenüber den Kindergarten- und Primarschülern ein besonders rücksichtsvolles Verhalten erwartet. Aus diesem Grund habe die Kantonspolizei Glarus während den ersten beiden Schulwochen die Verkehrswege in der Nähe von Schulhäusern und Kindergärten in verschiedenen Gemeinden überwacht, schreibt die Polizei in einer Mitteilung.
Schokolade zur Belohnung
Mit dem Projekt «Schulanfang 2017» wurde gleichzeitig gemeinsam mit den Schulkindern auf die gegenseitige Rücksichtnahme und Toleranz im Strassenverkehr aufmerksam gemacht. Im Frühling gestalteten zahlreiche Kinder der 2. Primarklassen Zeichnungen ihres Schulweges. Im Rahmen einer Prämierung wurden einzelne Zeichnungen ausgewählt und fanden so den Weg auf die Verpackung von Schokoladentafeln aus einheimischer Produktion. In der zweiten Augusthälfte wurden die Schokoladen an vier begleiteten Aktionen als kleines Dankeschön für die Rücksichtnahme von den Schulkindern an die Verkehrsteilnehmenden verteilt. Das rundum glarnerische Projekt unter dem Motto «Man kennt sich und man nimmt aufeinander Rücksicht» war ein voller Erfolg und stiess bei Jung und Alt auf Begeisterung.
Über 125 Fahrzeuge gebüsst
Von Montag, 14. August bis Freitag, 15. September 2017 führt das Ostschweizer Polizeikonkordat Geschwindigkeitskontrollen im direkten Einzugsgebiet von Kindergärten und Schulen durch. Auf dem Gebiet des Kantons Glarus wurden laut Polizei bis jetzt bereits 8036 Fahrzeuge gemessen. Von den erfassten Fahrzeugen waren 125 zu schnell unterwegs. Alle diese Übertretungen konnten im Ordnungsbussenverfahren erledigt werden. Die maximale Netto-Überschreitung betrug 10 km/h.
Grundsätzlich ist die Polizei zufrieden
Die Kantonspolizei Glaurs hält in einer Mitteilung fest: Viele Fahrzeuglenker verhalten sich vor dem Fussgängerstreifen richtig. Die Kinder gehen erst, wenn sich die Räder nicht mehr drehen (Rad steht - Kind geht»). Ideal ist, bis an den Fussgängerstreifen heranzufahren, ganz anzuhalten und keine Handzeichen zu geben. Die Kantonspolizei Glarus ruft die Eltern zudem dazu auf, den Kindern das Erlebnis Schulweg nicht vorzuenthalten und auf Elterntaxis möglichst zu verzichten. Nur im und mit dem Verkehr lernt das Kind, mit diesem umzugehen und sich darin zu behaupten.
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