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Entlastungstunnels für Zug und Ägeri scheitern deutlich an der Urne

Im Kanton Zug haben die Stimmberechtigten nach neun Jahren ein zweites Mal deutlich Nein gesagt zu einem Entlastungstunnel für die Stadt Zug. Auch der Tunnel in Unterägeri blieb chancenlos.

Agentur
sda
03.03.24 - 13:58 Uhr
Politik
Das Verkehrsproblem in der Stadt Zug bleibt ungelöst. Die Stimmberechtigten lehnten den Entlastungstunnel ab. (Archivbild)
Das Verkehrsproblem in der Stadt Zug bleibt ungelöst. Die Stimmberechtigten lehnten den Entlastungstunnel ab. (Archivbild)
KEYSTONE/URS FLUEELER

Der 747,3 Millionen Franken teuren und 1953 Meter langen Zuger Entlastungstunnel von der Artherstrasse bis zur SBB-Unterführung Gubelstrasse scheiterte mit einem Nein-Stimmenanteil von 56,9 Prozent (28'030 Nein- zu 21'261 Ja-Stimmen). Die Stimmbeteiligung lag bei 64 Prozent, wie die Staatskanzlei meldete.

Mit einem Nein-Stimmenanteil von 53 Prozent (25'926 Nein- zu 22'971 Ja-Stimmen) lehnte das Stimmvolk auch den Tunnel ab, der Unterägeri vom Durchgangsverkehr hätte entlasten sollen. Dieser hätte 1808 Meter lang werden, von der Sagenmattli bis zum Theresiaparkplatz reichen und rund 308,4 Millionen Franken kosten sollen.

Bereits 2015 hatte das Stimmvolk über einen Zuger Stadttunnel abgelehnt. Ausschlaggebend für das Nein waren die hohen Kosten von 890 Millionen Franken.

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