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Ukraine first: USA verzögern Rüstungslieferungen an andere Länder

Die US-Regierung will die Lieferung bestimmter Rüstungsgüter an andere Länder aufschieben, um zunächst die Luftverteidigung der Ukraine zu stärken. Der Kommunikationsdirektor des Nationalen Sicherheitsrates, John Kirby, sagte am Donnerstag, angesichts der eiligen Bedürfnisse Kiews habe die US-Regierung die «schwierige, aber notwendige» Entscheidung getroffen, bestimmte geplante Rüstungsverkäufe an andere Länder, insbesondere von Raketen für die Luftabwehrsysteme vom Typ Patriot und Nasams, zu verschieben. Diese sollten stattdessen zunächst an die Ukraine gehen, deren Streitkräfte dringend zusätzliche Luftverteidigungskapazitäten bräuchten. Die betroffenen Länder seien informiert worden. Um welche Staaten es sich handelte, sagte Kirby nicht. Sie alle bekämen, was sie bestellt hätten - nur etwas später als ursprünglich geplant.

Agentur
sda
20.06.24 - 18:27 Uhr
Politik
ARCHIV - John Kirby, Kommunikationsdirektor des Nationalen Sicherheitsrats, spricht während einer Pressekonferenz im Weißen Haus. Foto: Andrew Harnik/AP/dpa
ARCHIV - John Kirby, Kommunikationsdirektor des Nationalen Sicherheitsrats, spricht während einer Pressekonferenz im Weißen Haus. Foto: Andrew Harnik/AP/dpa
Keystone/AP/Andrew Harnik

US-Präsident Joe Biden hatte bereits vor wenigen Tagen bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj am Rande des G7-Gipfels in Italien entsprechende Pläne in Aussicht gestellt.

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