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Und noch eine Runde für das Derby

Seit einiger Zeit stehen auf dem Areal des Hotels Derbys wieder Profile. Es ist die nächste Runde in einem schier endlosen Spiel, das 2004 seinen Anfang nahm

Barbara
Gassler
26.11.22 - 12:00 Uhr
Politik
Das Derby-Areal mit der Residenz Zauberberg, von der Höhenpromenade aus gesehen.
Das Derby-Areal mit der Residenz Zauberberg, von der Höhenpromenade aus gesehen.
bg

2004 wurde das Areal mit dem damaligen Hotel der Inneren Zentrumszone mit einer Ausnützungsziffer von 1,25 zugeschlagen. 2010 wurde ein erster Quartierplan mit reiner Zweitwohnungsnutzung vorgelegt. Aufgrund des öffentlichen Widerstandes gab es 2016 eine zweite Variante. Diese sah eine gemischte Nutzung mit Zweitwohnungen, einem Hotel und touristisch vermieteten Appartements vor. Doch es wurde Einsprache eingereicht, welche das Bundesgericht 2019 letztinstanzlich ablehnte. Auch gegen das anschliessend formulierte ­Baugesuch formierte sich Widerstand, und die Sache ist erneut bei den Gerichten hängig.

Mit der neuerlichen Profilierung auf dem Areal Derby geht allerdings keine eigentliche Projektänderung einher. Nötig wurde sie lediglich wegen der nun zusätzlich geplanten Solarpanels auf den Dächern. Deren zusätzliche Höhe wird mit den neuen Profilen nun abgebildet. Mit einem baldigen Baustart rechnet Investor Enrico Balestra allerdings nicht mehr: «Es sind noch drei Parteien von der Residenz Zauberberg, die ihre Einsprachen wohl bis zum Bundesgericht weiterziehen werden.» Damit dürfte es noch weitere Jahre dauern, bis sich an diesem prominenten Ort etwas tut.

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