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Sommaruga: Schweiz hat zu wenig erneuerbare Energie zugebaut

Die Schweiz hat es laut Bundesrätin Simonetta Sommaruga in den letzten zehn Jahren versäumt, genügend erneuerbare Energien zuzubauen. Die Stromunternehmen hätten viel im Ausland und zu wenig im Inland investiert, sagte Sommaruga im Interview mit den Tamedia-Zeitungen.

Agentur
sda
28.10.21 - 05:28 Uhr
Politik
Die Schweiz ist laut Bundesrätin Simonetta Sommaruga bei Stromengpässen gut aufgestellt. Es gelte aber, für allfällige Krisen vorbereitet zu sein. (Archivbild)
Die Schweiz ist laut Bundesrätin Simonetta Sommaruga bei Stromengpässen gut aufgestellt. Es gelte aber, für allfällige Krisen vorbereitet zu sein. (Archivbild)
KEYSTONE/PETER KLAUNZER

Die Schweiz und Europa stünden vor der Herausforderung, den CO2-Ausstoss zu reduzieren und gleichzeitig die Stromversorgung sicherzustellen. Die Atomkraftwerke sollten weiter betrieben werden, solange die Aufsichtsbehörde Ensi sie als sicher einstufe.

Es gelte, nun nach vorn zu blicken. «Handeln wir klug, können wir die Stromversorgung mittel- und langfristig sichern», sagte die Energieministerin. Dazu brauche es einen Effort beim Ausbau der erneuerbaren Energien. Die Schweiz könne es sich nicht leisten, nochmals zehn Jahre zu warten.

Sie habe zwei wichtige Vorlagen ins Parlament gebracht. Nun sei klar, wie die erneuerbaren Energien bis 2030 gefördert würden. Der zweite Teil betreffe die Versorgungssicherheit. Im Gesetz sei ein Pflichtlager für Strom im Winter eingeplant.

Die Betreiber von Stauseen sollten Wasser für die Stromproduktion im Winter zurückbehalten und dafür entschädigt werden. Das sei sehr schnell umsetzbar und günstig. Die Lösung könne 2025 greifen, sofern das Parlament mit dem Gesetz vorwärts mache.

Zudem wolle der Bund die Stromproduktion im Winter mit einem Ausbau der Speicherwasserkraft stärken. Wenn die Massnahmen nicht genügten, dann - und nur dann - komme die Gaskraft als Option ins Spiel. Die Gaskraftwerke müssten jedoch zwingend klimaneutral sein.

Ein Worst-Case-Szenario sei unwahrscheinlich. Es gelte aber vorzukehren. Der Bundesrat habe der Eidgenössischen Elektrizitätskommission daher den Auftrag gegeben, ein Konzept für Gaskraftwerke bei allfälliger Mangellage zu erarbeiten. Dann wisse man mehr über Kosten, Finanzierung und Baudauer.

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Zitat Sommaruga: „Die Betreiber von Stauseen sollten Wasser für die Stromproduktion im Winter zurückbehalten und dafür entschädigt werden.“ Ich verstehe das nicht ganz, aber ich bin ja auch kein Politiker. Wasser zurückbehalten für die Stromproduktion im Winter – äh, machen wir das nicht schon seit Jahrzehnten so? Zudem ohne eine Extraentschädigung?
Bei der von H. Waldvogel oben verfassten Aufzählung der Leistungsausweise der beiden Frauen fehlt noch Eveline Widmer-Schlumpf. Sie und ihre Beratercrew wollten ursprünglich eine Lenkungsabgabe einführen, die über die Krankenkassen vollständig rückerstattet wird und mit diesem Geld auch noch die Energiewende finanzieren. Nach dem Motto, doppelter Nutzen gleich doppelte Freude.

Es ist ja kaum auszuhalten, was diese Sommaruga laufend für Räubergeschichten erzählt.
Nicht das Klima ist das Problem, nein, solche Politiker mit ihren Märchengeschichten.
Angefangen damit hat die ehemalige Bundesrätin aus dem Aargau damit, und nun schwimmt Sommaruga in deren Kielwasser hinterher.
Die Probleme bei der Postauto AG hatten beide nicht im Griff, wollen dann aber ganz plötzlich das Klima im Griff haben.
Nichts gegen Frauen in der Politik, aber was diese beiden Frauen angerichtet, und die Eine immer noch anrichtet, sprengt dem Fass den Boden raus.

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