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Blinken: USA nicht am Tod von Hamas-Führer beteiligt

Die USA waren nach Angaben von Aussenminister Antony Blinken nicht am gewaltsamen Tod von Hamas-Führer Ismail Hanija beteiligt. Auch habe die US-Regierung von der Tötung nichts gewusst, sagte Blinken bei einem Besuch in Singapur dem örtlichen Sender Channel News Asia (CNA).

Agentur
sda
31.07.24 - 15:11 Uhr
Politik
Antony Blinken, Außenminister der USA, spricht über die Förderung von Sicherheit und Wohlstand in der indo-pazifischen Region mit Singapurs Botschafter Chan Heng Chee im Asian Civilisations Museum. Foto: Suhaimi Abdullah/AP/dpa
Antony Blinken, Außenminister der USA, spricht über die Förderung von Sicherheit und Wohlstand in der indo-pazifischen Region mit Singapurs Botschafter Chan Heng Chee im Asian Civilisations Museum. Foto: Suhaimi Abdullah/AP/dpa
Keystone/AP/Suhaimi Abdullah

Blinken betonte erneut die Notwendigkeit einer Waffenruhe im Gazastreifen, um die Spannungen in Nahost abzubauen. «Wir werden so lange daran arbeiten, bis wir dahin kommen», sagte er. Eine Waffenruhe sei nicht nur von entscheidender Bedeutung, um das Leiden der Palästinenser in der Region zu beenden, sondern auch, um die Geiseln heimzuholen.

«Eines der Dinge, auf die wir uns konzentriert haben, ist sicherzustellen, dass sich der Konflikt (...) nicht ausbreitet, nicht auf andere Orte übergreift, nicht eskaliert, und das werden wir auch weiterhin tun», fügte er hinzu.

Nach Angaben der Terrororganisation Hamas vom Morgen wurde ihr politischer Anführer Ismail Hanija bei einem israelischen Angriff auf eine Residenz in Irans Hauptstadt Teheran getötet. Israel hat sich dazu bislang nicht geäussert. Der Iran und die Hamas haben Vergeltung angekündigt.

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