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Silva Semadeni will in Sachen Olympiarechnung Klarheit

SP-Nationalrätin Silva Semadeni will in der Fragestunde der Grossen Kammer vom Bundesrat wissen, wer denn nun die «Bündner Olympia-Zeche» bezahle. Die Vorlage für eine Kandidatur von St. Moritz und Davos für die Olympischen Winterspiele 2022 wurde vom Bündner Volk am 3. März abgelehnt.

Südostschweiz
Montag, 23. September 2013, 09:50 Uhr
Silva Semadeni an einer Medienkonferenz des Olympia-Nein-Komitees im Januar.

Chur. – Durch die Olympiaabstimmung sind Kosten von 5,43 Millionen Franken für die erste Phase der Kandidatur bis Mitte 2013 budgetiert gewesen. Olympia-Gegnerin Silva Semadeni mag nicht auf die noch ausstehende Schlussrechnung der Promotoren warten, sondern will am Montag vom Bundesrat wissen, was die Kandidatur bis zum Nein des Bündner Volkes genau gekostet hat.

Überdies will sie Auskunft darüber, wer die «millionenteure Abstimmungskampagne» bezahlt hat, welchen Anteil der Bund übernommen hat und wie viel Private beigesteuert haben. (so)

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