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Schulhaus Rüti wird Notunterkunft für Schutzsuchende aus der Ukraine

Schulhaus Rüti wird Notunterkunft für Schutzsuchende aus der Ukraine

Der Glarner Regierungsrat hat den Umbau des Schulhauses in Rüti als Notunterkunft für Schutzsuchende aus der Ukraine bewilligt.

Südostschweiz
13.05.22 - 11:57 Uhr
Politik
Neue Funktion: In Rüti in  Glarus Süd wird das Schulhaus als Notunterkunft für Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine umgebaut.
Neue Funktion: In Rüti in  Glarus Süd wird das Schulhaus als Notunterkunft für Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine umgebaut.
Bild Dimitri Feitknecht

Der Krieg in der Ukraine hat viele Personen aus der Ukraine gezwungen, ihr Zuhause zu verlassen. Einige davon haben auch ihren Weg in die Schweiz und in den Kanton Glarus gefunden. Wie der Kanton Glarus mitteilte, leben derzeit 95 Schutzsuchende in Privatunterkünften, 93 Ukrainerinnen und Ukrainer sind in Kollektivunterkünften der Asylbetreuung untergebracht. Derzeit stehen 62 freie Plätze in kantonalen Strukturen bereit.

Um mehr Platz für die Schutzsuchenden zu schaffen, hat sich die Gemeinde Süd bereit erklärt, das Schulhaus in Rüti für eine längerfristige Nutzung durch das Asylwesen zu vermieten. Zusätzlich stelle die Gemeinde Glarus Betten aus der Zivilschutzanlage Bühli zur Verfügung. Dadurch könne Platz für maximal 40 Personen geschaffen werden. 

Um das Gebäude optimal nutzen zu können, hat die Glarner Regierung nun den Umbau bewilligt. Es sollen zusätzliche Kücheneinrichtungen, sanitäre Anlagen und Haustechnik geschaffen werden. Für den Umbau hat der Regierungsrat ein Kostendach von 200'000 Franken aus dem Fonds Asylwesen bewilligt. Ein Bezug sei voraussichtlich ab Juni 2022 möglich. (red)

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