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Region Zürichsee-Linth will bei Kanti nicht lockerlassen

Für den Gemeindeverbund von See-Gaster ist der Entscheid pro Kanti-Standort Wattwil «nicht akzeptabel». Er will deshalb das Gespräch mit der Regierung suchen.

Südostschweiz
Samstag, 14. Juni 2014, 01:15 Uhr
Für die Region Zürichsee-Linth ist Wattwil als Kanti-Standort nicht zukunftstauglich.

St. Gallen. – Die St. Galler Regierung will am Kanti-Standort Wattwil festhalten, obwohl zwei Drittel der Schüler aus dem Linthgebiet kommen. Und eine externe Studie deshalb Uznach als besseren Standort bezeichnet.

Für die Region Zürichsee-Linth ist dieser Entscheid «nicht nachvollziehbar und deshalb inakzeptabel». Der Verbund der Gemeinden von See-Gaster hat diese Haltung am Freitag in einer Medienmitteilung nochmals offiziell zum Ausdruck gebracht. Die Region stelle «mit Befremden fest, dass die Regierung den Standortentscheid gefällt hat, ohne vorher eine klare Faktenlage geschaffen zu haben». 

Entscheidende Fragen offen

Sie meint damit die Tatsache, dass Bildungsdirektor Stefan Kölliker erst noch abklären will, ob künftig eine Kooperation mit der Kantonsschule in Pfäffikon SZ möglich ist – und was für Konsequenzen dies für die Kanti Wattwil hätte. Ebenso ist noch nicht definitiv entschieden, ob das alte Kanti-Gebäude in Wattwil saniert oder ein Neubau realisiert wird.

Die Region Zürichsee-Linth will angesichts der offenen Fragen nochmals das Gespräch mit der Regierung suchen.

Bildungsexperte Rolf Dubs hält derweil eine verkleinerte Kanti Wattwil durchaus für einen gangbaren Weg. (pb)    

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