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Pro Idioms übt Kritik an Regierungsrat Jäger

Die Pro Idioms stellt sich gegen den Lehrplan 21. Begründung: Der Plan führe zur Einführung von Rumantsch Grischun durch die Hintertür.

Südostschweiz
05.09.13 - 08:30 Uhr

Zernez/Disentis. – Der Verein Pro Idioms Engiadina e Surselva fällt ein vernichtendes Urteil über den ­Ro­manisch-Teil des Lehrplans 21. «Ent­gegen der Realität in den romanischen Schulen misst der Lehrplan 21 dem Rumantsch Grischun eine völlig überdimensionierte Bedeutung zu», sagte Domenic Toutsch, Präsident der Pro Idioms Engiadina, auf Anfrage.

Mehr noch: Die Umsetzung des vorliegenden Entwurfs führe zur Einführung von Rumantsch Grischun durch die Hintertür. Die Pro Idioms hat aber auch rechtliche Bedenken. «Dem Plan fehlen die gesetzlichen Grundlagen», so Toutsch.

Jäger widerspricht

Regierungsrat Martin Jäger reagierte prompt auf die Kritik. Man habe sich strikt am geltenden Recht und dem Koexistenzmodell der Lia Rumantscha orientiert, sagte er. Zudem sei man erst in der Konsultationsphase, sodass noch nichts in Stein gemeisselt sei. (dea)

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