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Peter Föhn wirft Bruno Frick aus dem Ständerat

Das war spannend bis zur letzten Minute. Bei den Schwyzer Ständeratsnachwahlen hat sich der Herausforderer Peter Föhn von der SVP durchgesetzt. Der Bisherige Bruno Frick wurde nach 20 Jahren abgewählt. Allerdings wurde bereits eine Beschwerde gegen Föhns Wahl eingereicht.

Südostschweiz
Montag, 28. November 2011, 14:18 Uhr

Kanton. - SVP-Kandidat Peter Föhn wurde mit 15 899 Stimmen gewählt. Damit stellt die SVP mit Alex Kuprecht und Peter Föhn erstmals beide Ständeräte für den Kanton Schwyz. Der Bisherige Bruno Frick von der CVP kommt auf 14 833 Stimmen, Vincenzo Pedrazzini (FDP) auf 10 478 Stimmen. Auf dem letzten Platz rangiert die Unabhängige Martha Leuthard mit 1084 Stimmen.

1066 Stimmen Vorsprung

Von Beginn an lag der Muotathaler Peter Föhn vorne. Zeitweise betrug sein Vorsprung auf Bruno Frick über 2000 Stimmen. Aber auch Fricks erwartet starkes Resultat in Einsiedeln vermochte den Rückstand nicht mehr wettzumachen. Der Einsiedler Frick erzielte am Schluss 1066 Stimmen weniger als der Muotathaler Föhn und muss sich nach 20 Jahren als Ständerat von Bern verabschieden. Die Stimmbeteiligung betrug 43,85 Prozent.

Gilt die Wahl nicht?

Allerdings liegt bereits eine Beschwerde gegen die Wahl vor. Toni Reichmuth von den Grünen beantragt darin die Ungültigkeitserklärung der Ständeratskandidatur von Peter Föhn aus formalrechtlichen Gründen. Als Begründung gibt Reichmuth an, Föhn habe die 50 beglaubigten Unterschriften, die für eine Kandidatur nötig gewesen wären, nicht innerhalb der nötigen Frist realisieren können. Die Staatskanzlei habe davon Kenntnis gehabt und die Kandidatur trotz fehlender Beglaubigung der Unterschriften abgesegnet. Das Kapitel Schwyzer Ständeratswahl 2011 ist also noch nicht abgeschlossen. (red)

Die Resultate in den einzelnen Gemeinden sehen Sie hier.

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