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Olympia: St. Moritz soll Host City werden

Der neu gegründete Verein Olympische Winterspiele Graubünden hat sich für St. Moritz als Host City entschieden. Präsident des Vereins ist Tarzisius Caviezel.

Südostschweiz
Mittwoch, 21. Dezember 2011, 21:30 Uhr
Tarzisius Caviezel ist neuer Präsident des Vereins Olympische Winterspiele Graubünden.

St. Moritz/Bern. – Am Mittwoch ist in Bern im Beisein von Sportminister Ueli Maurer der Verein Olympische Winterspiele Graubünden gegründet worden. Der Verein arbeitet auf eine Kandidatur der Schweiz für die Olympischen Spiele 2022 hin. Host City wäre St. Moritz. Diesen Entscheid hat der Verein am Mittwoch gefällt, wie Swiss Olympic mitteilte.

Bisher lief die Olympia-Kandidatur unter dem Namen Davos/St. Moritz. Der Verein kündigt als nächsten Schritt an, die Machbarkeit einer Kandidatur zu überprüfen. Ziel sei es auch, die Kräfte zu bündeln und alle Partner zu vereinen. Zum Präsidenten wurde der Bündner alt Nationalrat Tarzisius Caviezel gewählt.

Viele Hürden bis zur Kandidatur

Die Bündner Olympiakandidatur hatte im August vom Exekutivrat von Swiss Olympic den Vorzug gegenüber Genf erhalten. Dies war aber nur die erste Hürde von vielen. Als Nächstes müssen die Schweizer Sportverbände im April grünes Licht für eine Kandidatur zu den Spielen 2022 geben. Danach wird auch noch das Schweizer Sportparlament einen Grundsatzentscheid für eine Schweizer Kandidatur fällen.

Bevor Swiss Olympics schliesslich die Kandidatur beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) einreichen kann, brauchts ebenfalls noch die Zustimmung des Bündner Stimmvolks sowie des National- und Ständerats. (bcm)

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