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Neubau Albulatunnel: RhB schickt vier Tonnen Papier nach Bern

Der Neubau des Albulatunnels der Rhätischen Bahn ist in die entscheidende Phase getreten: Das Bündner Bahnunternehmen hat am Freitag in Chur das vier Tonnen schwere Projektdossier in Richtung Bern abgeschickt.

Südostschweiz
Freitag, 21. Dezember 2012, 11:50 Uhr
Die Plangenehmigungsprojekte für den Neubau des Albulatunnels II stehen für den Abtransport nach Bern bereit.

Chur. – Freude herrscht bei den Verantwortlichen der Rhätischen Bahn (RhB) und des Kantons Graubünden. RhB-Direktor Hans Amacker sprach denn auch von einem «speziellen Moment». Und damit meinte er die offizielle Übergabe der vier Tonnen schweren Projektunterlagen für den Neubau des Albulatunnels an das Bundesamt für Verkehr, die am Freitag erfolgt ist.

Rund 350 Millionen Franken teuer

Das Genehmigungsverfahren durch die Bundes- und Kantonsbehörden wird nach Einschätzung des RhB-Chefs rund ein Jahr dauern. Und wenn alles nach Plan läuft, kann 2014 mit dem Bau der neuen, knapp sechs Kilometer langen und rund 350 Millionen Franken teuren Tunnelröhre begonnen werden. In Betrieb genommen werden soll der neue Albulatunnel voraussichtlich im Jahr 2020. (mo)

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