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Nach WM-Eklat: Irans Präsident Ibrahim Raisi ist «ohnmächtig vor Wut»

Nach dem stillen Protest der iranischen Nationalmannschaft bei der Fussball-WM in Katar, sind dem iranischen Staatsführer Raisi die Hände gebunden. Ein Abzug des Teams würde die Proteste nur befeuern.

Michael
Wrase
23.11.22 - 08:56 Uhr
Politik

Es war das von vielen Iranern ersehnte Zeichen der Solidarität mit der Protestbewegung in ihrem Land: Mit fest aufeinandergepressten Lippen, die Arme fest auf die Schultern des Nebenmanns gelegt, standen die iranischen Nationalspieler während des Abspielens ihrer Nationalhymne auf dem grünen Rasen von Doha. Ihre Augen waren dabei starr nach vorne gerichtet. Als die mehrheitlich iranischen Zuschauer im Khalifa-Stadion der katarischen Hauptstadt den stillen Protest des «Team Melli» (Nationalteam) wahrnahmen, brachen sie in lauten Jubel aus.

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