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Spanien bestätigt Lieferung weiterer Leopard-Panzer an Ukraine

Spanien wird wie angekündigt bis Ende Juni weitere Kampfpanzer vom älteren Typ Leopard 2A4 an die Ukraine liefern. Das habe Verteidigungsministerin Margarita Robles am Montag bei einer von ihrem US-amerikanischen Amtskollegen Lloyd Austin anberaumten Videokonferenz der Ukraine-Kontaktgruppe bestätigt, teilte das Verteidigungsministerium in Madrid mit. Man werde die zugesagten Liefertermine einhalten und auch weitere Patriot-Flugabwehrraketen und verschiedene Arten von Munition schicken.

Agentur
sda
20.05.24 - 20:53 Uhr
Politik
ARCHIV - Margarita Robles, Verteidigungsministerin Spaniens, hat die Abgabe von Patriot-Raketen und anderer Rüstungsgüter an die Ukraine angekündigt. Foto: Mateo Lanzuela/Europapress/dpa
ARCHIV - Margarita Robles, Verteidigungsministerin Spaniens, hat die Abgabe von Patriot-Raketen und anderer Rüstungsgüter an die Ukraine angekündigt. Foto: Mateo Lanzuela/Europapress/dpa
Keystone/Europapress/Mateo Lanzuela

Die linke Regierung von Ministerpräsident Pedro Sánchez hatte der Ukraine im vorigen Jahr bereits zehn Leopard 2A4 geschickt. Im März hatte sie dann für dieses Jahr die Entsendung von insgesamt 19 weiteren Panzern dieses Typs angekündigt. Die ersten zehn waren bis Ende Juni zugesagt worden, neun weitere sollen im September folgen.

Neben rund hundert Leopard 2A4 verfügt Spanien auch über weit über 200 Panzer der neueren Variante 2A6, die Madrid aber nicht zur Verfügung stellen möchte. Sie würden für die eigene Landesverteidigung gebraucht, hiess es. Robles hob am Montag die «wichtigen Anstrengungen» hervor, die Spanien bereits zur Unterstützung der Ukraine im Krieg gegen Russland unternommen habe und erwähnte dabei insbesondere die Ausbildung ukrainischer Soldaten. Spanien werde die Ukraine so lange wie nötig unterstützen, versicherte sie. Die Ukraine verteidigt sich bereits seit mehr als zwei Jahren gegen den russischen Angriffskrieg.

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