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Präsident: Israel will keinen Krieg, aber Bürger schützen

Israel ist nach den Worten von Präsident Izchak Herzog nicht an einem Krieg gegen den Libanon interessiert, aber muss seine Staatsbürger schützen. «Wir wollen nicht in einen Krieg mit dem Libanon geraten, aber der Libanon ist von einer Terrororganisation entführt worden, die im Libanon eine politische Partei namens Hisbollah ist», sagte Herzog dem britischen TV-Sender Sky News. «Sie wurde bis an die Zähne vom iranischen Reich des Bösen bewaffnet.»

Südostschweiz
22.09.24 - 12:01 Uhr
Politik
ARCHIV - «Wir wollen nicht in einen Krieg mit dem Libanon geraten, aber der Libanon ist von einer Terrororganisation entführt worden, die im Libanon eine politische Partei namens Hisbollah ist», sagte Izchak Herzog. Foto: Sven Hoppe/dpa
ARCHIV - «Wir wollen nicht in einen Krieg mit dem Libanon geraten, aber der Libanon ist von einer Terrororganisation entführt worden, die im Libanon eine politische Partei namens Hisbollah ist», sagte Izchak Herzog. Foto: Sven Hoppe/dpa

Herzog verteidigte israelische Angriffe auf Ziele im Libanon. Die Hisbollah-Führer, die am Freitag getötet wurden, hätten vorgehabt, «den gleichen schrecklichen, grausamen Angriff zu starten, den die Hamas am 7. Oktober (2023) verübte, als sie Israelis verbrannte, abschlachtete, ihre Frauen vergewaltigte, alte Menschen und kleine Babys entführte und als Geiseln nahm», sagte Herzog. «Wir kämpfen also einen Krieg für die ganze freie Welt. Wir wollen nicht in den Krieg ziehen. Wir wollen unsere Bürger zurück in ihre Häuser an der Grenze zum Libanon bringen.»

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