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Livigno entschuldigt sich bei Graubünden

Der italienische Skiort gelobt Besserung. Der Bürgermeister von Livigno will mithelfen, dass die Anreise der Wintergäste in Graubünden zu weniger Stau führt.

Südostschweiz
Donnerstag, 13. Oktober 2011, 08:50 Uhr
Damiano Bormolini, Bürgermeister von Livigno.

Zernez. – Der Bürgermeister von Livigno, Damiano Bormolini, entschuldigt sich bei der Bündner Regierung für die Verkehrslawine, welche die anreisenden Gäste des italienischen Skiorts jeweils im Winter verursachen. Wie er in einem Interview mit RSI, dem italienischsprachigen Radio der Schweiz, sagt, soll das Problem nun gelöst werden. Konkrete Vorschläge macht er allerdings nicht.

Regierung droht mit Sperre

Ein Grund für die langen Staus ist, dass die Pauschalferien in Livigno immer von Samstag bis Samstag angeboten werden. Die Bündner Regierung hat schon lange gefordert, dass die Italiener das ändern sollen, damit sich der Verkehr auf mehrere Tage verteilt. Wenn Livigno keine Lösung findet, droht Regierungsrätin Barbara Janom Steiner damit, die Zufahrt zum italienischen Skiort sperren zu lassen, wenn es die Verkehrssicherheit erfordern sollte. (bcm)

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